CDU Bendorf
Ein klares NEIN der CDU Bendorf zur Grundsteuer C
Bendorf. Die CDU Bendorf sieht die Grundsteuer C kritisch. Sie stellt eine zusätzliche finanzielle Belastung für Grundstückseigentümer dar, die in vielen Fällen nicht imstande sind, kurzfristig zu bauen. Gründe hierfür liegen häufig in Finanzierungsfragen, familiären Erbkonstellationen oder baurechtlichen Unsicherheiten. Anstatt Bauaktivität zu fördern, könnte die Steuer das Gegenteil bewirken: Investitionsbereitschaft und Attraktivität Bendorfs für Bauwillige werden geschwächt.
In Zeiten hoher Baukosten, steigender Zinsen und wirtschaftlicher Unsicherheit darf die Stadt keine weiteren Abgaben einführen. Eigentum ist nach unserem Verständnis ein schützenswertes Gut und darf nicht durch neue Steuerinstrumente untergraben werden.
Wir setzen auf positive Anreize:
Aktive Bodenpolitik: Die Stadt soll vorhandene eigene Grundstücke entwickeln (durch Bebauungspläne & Erschließung) und zugleich prüfen, wo der gezielte Erwerb weiterer Flächen sinnvoll ist, um diese für Wohn- oder Gewerbezwecke verfügbar zu halten.
Beschleunigte Bauleitplanung: Verfahren müssen effizienter gestaltet werden, um Planungssicherheit zu schaffen.
Attraktive Baugebiete: Infrastruktur und Standortpolitik als Neubauanreiz.
Beratung & Förderung: Unterstützung für Eigentümer bei der Bebauung.
Da die Einführung der Grundsteuer C eine Kann-Bestimmung ist, wird sich die CDU Bendorf im Stadtrat klar dagegen positionieren.
Fazit: Für eine bürgerfreundliche, wachstumsorientierte und sozial ausgewogene Stadtentwicklung ist die Grundsteuer C das falsche Instrument. Statt zusätzlicher Steuern wollen wir durch aktive Planung und Anreize neuen Wohnraum in Bendorf schaffen – zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger.
Pressemitteilung
CDU Bendorf