Neuer Fahrplan der DB mit neuem Halt in Weißenthurm - FWG testet verbessertes Angebot
„Ein vielversprechender Anfang“
Weißenthurm. Der Zug der Verbindung Mayen-Ost Limburg hielt am 11. Dezember erstmals in Weißenthurm. Um die Bedeutung dieses Zuges für Weißenthurm und die Pendler vor allem in Richtung Koblenz hervorzuheben, hat die FWG Weißenthurm einen der ersten Halte für eine gemeinsame Fahrt nach Koblenz genutzt. Es war ein langer Kampf, bis der Zug erstmals in Weißenthurm hielt. Denn der Zug hielt seit seiner Einführung nur in Urmitz/Bahnhof, nicht aber in Weißenthurm. Nach Auskunft der Bahn AG sei kein ausreichendes Zeitfenster für beide Halte verfügbar. Offensichtlich waren Güterzüge wichtiger als die Weißenthurmer Bürger, die augenscheinlich keine Lobby haben. Dass es jetzt doch noch geklappt hat, ist nicht nur den Protesten der Weißenthurmer, sondern auch den Aktivitäten auf Verbandsgemeindeebene zu verdanken. In langen Gesprächen mit der DB konnten Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung aufzeigen, dass fast bei allen Zügen noch genügend Zeit einzusparen war, um beide Halte zu ermöglichen. Allerdings konnten bisher noch nicht alle Zughalte in Weißenthurm eingerichtet werden, darunter auch einige, die für Berufspendler wichtig sind. Es empfiehlt sich daher zunächst, immer erst nachzuschlagen, ob der Zug jetzt in Weißenthurm hält oder nicht. Erschwert wird dies aber dadurch, dass in den neuen Faltplänen der Strecke Kaisersesch-Gießen Weißenthurm als Halt noch gar nicht verzeichnet ist. Auch auf den offiziellen Plänen der DB, die in den Bahnhöfen aushängen, ist noch nicht zu erkennen, welcher Zug in Weißenthurm hält oder nicht. Es ist zu hoffen, dass die Akzeptanz dieser für Weißenthurm überaus wichtigen Linie nicht darunter leidet.
„Ein erfreulicher Anfang ist geschafft“
Verbandsgemeindebürgermeister Georg Hollmann, dem Ersten Beigeordneten Thomas Przybylla, als zuständigen Dezernenten, und seinen Mitarbeitern ist für das bisher Erreichte ein ganz besonderer Dank auszusprechen. Es bleibt zwar noch einiges zu tun, aber ein erfreulicher Anfang ist geschafft. Wichtig ist aber, dass künftig möglichst viele dieses Angebot der zusätzlichen Verbindung nutzen, damit der Teufelskreis des ÖPNV (sinkende Fahrgastzahlen - Verringerung des Angebotes) durchbrochen wird. Das verbessert die Chancen für die Verwaltung bei ihren künftigen Verhandlungen für die noch fehlenden Halte und vielleicht auch für einen verstärkten Ausbau des ÖPNV in der Verbandsgemeinde insgesamt. Bei der Jungfernfahrt der FWG sind immerhin in Weißenthurm weitere vier Fahrgäste mit eingestiegen und sechs Fahrgäste ausgestiegen. Das ist doch für einen Sonntag schon ein vielversprechender Anfang.
Pressemitteilung der
FWG Weißenthurm
