Politik | 16.10.2020

Kreis Neuwied begrüßte Neubürger

Einbürgerungsfeier im Kreishaus

Landrat Achim Hallerbach (rechts) überreicht der Neuwieder Jazz- und Soulsängerin Shama Abbas die Einbürgerungsurkunde.

Kreis Neuwied. 13 Personen aus neun Nationen konnte Landrat Achim Hallerbach bei der jüngsten Einbürgerungsfeier in der Kreisverwaltung Neuwied als neue Kreisbürger begrüßen. Damit liegt die Gesamtzahl der 2020 Eingebürgerten bei 136. „Die Annahme der deutschen Staatsangehörigkeit ist ein besonderes Ereignis, und daher ist es mir als Landrat ein wichtiges Anliegen, die Urkunden stets in einem feierlichen Rahmen selbst zu überreichen“, sagte Hallerbach. Diese Form der Neuwieder Willkommenskultur, die Menschen persönlich zu begrüßen, komme stets gut an, so Hallerbach weiter. Zur Einbürgerungsfeier in der Kreisverwaltung kommen auch Familienangehörige und Freunde, aber auch regelmäßig Vertreter des Beirates für Migration und Integration und würdigen dieses außerordentliche Ereignis. Leider musste die Veranstaltung Corona-bedingt auch dieses Mal in kleinerer Form ablaufen. So wurden, wie auch beim letzten Mal, alle Neubürgerinnen und Neubürger einzeln empfangen.

Diesmal war es Achim Hallerbach eine große Freude, auch die bekannte Neuwieder Jazz- und Soulsängerin Shama Abbas einbürgern zu dürfen. Shama Abbas wurde in Pakistan geboren und besaß bislang die britische Staatsangehörigkeit. Sie lebt seit 1982 in Neuwied, wo sie seitdem in verschiedenen Bildungseinrichtungen und Schulen arbeitet. Viele kennen Shama Abbas als Künstlerin von ihren Soloauftritten oder mit ihrer Shama Abbas Band.

Die Neubürgerinnen und –bürger wurden aus folgenden Staaten eingebürgert: Nigeria, Belgien, Großbritannien, Russland, Brasilien, Algerien, Irak, Syrien und Spanien.

Bei der diesmaligen Einbürgerungsfeier war die älteste Neubürgerin Jahrgang 1960 und der Jüngste 2019.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

Landrat Achim Hallerbach (rechts) überreicht der Neuwieder Jazz- und Soulsängerin Shama Abbas die Einbürgerungsurkunde.

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