Ministerpräsidentin Malu Dreyer besuchte ehrenamtliche Initiativen im Kreis Ahrweiler
„Eine Blaupause für ehrenamtliches Engagement“
„Im Land daheim“-Tour führte nach Insul, Schuld und in die Kreisstadt
Bad Neuenahr-Ahrweiler/Insul/Schuld. Schon seit einigen Jahren begibt sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer regelmäßig auf ihre sogenannte „Im Land daheim“ – Tour. „Ich besuche die Menschen vor Ort, möchte wissen wieso sie sich hier zu Hause fühlen, denn allen Umfragen zufolge wohnen über 90 Prozent aller Rheinland-Pfälzer/innen gerne dort wo sie leben und fühlen sich auch daheim. Deshalb heißt die Tour, bei der ich immer unterschiedliche Schwerpunkte setze, „im Land daheim“, so Malu Dreyer. Die Schwerpunkte reichen dabei vom Thema „Pflege und Gesundheit bis hin zu „Innovationen“. Jetzt war es der vielschichtige Bereich des Ehrenamts, der die Ministerpräsidentin in den Kreis Ahrweiler führte. „Das Ehrenamt ist in Rheinland-Pfalz von ausgesprochener Bedeutung, wir sind auf diesem Sektor das Spitzenland in Deutschland – fast jeder zweite Rheinland-Pfälzer ist ehrenamtlich aktiv. Das hat glaube ich auch mit der Mentalität der Menschen sowie mit den guten Rahmenbedingungen die Kreise und Kommunen schaffen zu tun“, betonte Dreyer.
Auftakt in Insul
Der Auftakt ihrer kleinen Reise durch den Ahrkreis - bei der sie von Landrat Dr. Jürgen Pföhler begleitet wurde - begann in Insul, wo unter anderem das Dorfgemeinschaftshaus besucht wurde. „Ich war beeindruckt, wie viele Menschen dort unterwegs waren und mit mir ins Gespräch kamen. Die Ortsgemeinde Insul ist ein Paradebeispiel für ehrenamtliches Engagement, das dort auf vielen Ebenen geleistet wird“, lobte die Landeschefin. Weiter ging zur Freilichtbühne nach Schuld, wo Malu Dreyer in den Dialog mit den ehrenamtlichen Schauspielern und Organisatoren der Traditionsbühne kam, denn auch in der Kultur spielt das Ehrenamt eine wichtige Rolle. Weiter ging es zur „Vorbereitungsgruppe Familiendorf“, wo Beteiligungsprojekte für Kinder und Jugendliche angesprochen wurden. Letzte Station war das „Hospiz im Ahrtal“ in der Kreisstadt, wo Malu Dreyer von den Ausführungen der ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen- und Begleiter sichtlich beeindruckt war. Da ging es um Themen wie Telemedizin, Unterschiede zwischen Stadt und Land oder Patientenverfügung. „Das ist für mich die Blaupause für ehrenamtliches Engagement, auch in einem menschlich sensiblen Bereich, zumal hier Haupt- und Ehrenamt in sehr guter Weise korrespondieren“, sagte Dreyer im Rahmen der Pressekonferenz im Kreishaus.
„Ein sehr schöner, offener Landkreis“
Hier stand anschließend auch ein Bürgergespräch auf dem Programm, bei dem sich Malu Dreyer mit zahlreichen Ehrenamtlern aus dem Kreis Ahrweiler austauschte. Für eben jenen Kreis Ahrweiler hatte die Ministerpräsidentin überaus lobende Worte im Gepäck: „Ob die eher bewaldete Seite oder der Weinbau an der Ahr – es ist landschaftlich toll und attraktiv für die Bewohner und zahlreiche Touristen. Es ist ein sehr schöner und offener Landkreis, der sich sehr gut entwickelt hat.“
Im Rahmen des Bürgergesprächs im Kreishaus betonte auch Landrat Dr. Jürgen Pföhler die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Engagements für den Kreis Ahrweiler.
