SPD-Ortsverein Horchheim hatte zu „60 Minuten“ eingeladen
Eine Chance für eine ganze Region und Generation
Rainer Zeimentz zeigte Möglichkeiten einer Bundesgartenschau 2031 auf
Koblenz. Wer kennt sich mit einer erfolgreichen Bundesgartenschau besser aus als die Koblenzer? Da wundert es nicht, dass Rainer Zeimentz, Geschäftsführer der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz und mit den konzeptionellen Vorplanungen für die Bundesgartenschau 2031 im Oberen Mittelrheintal betraut, gerne nach Koblenz gekommen war, um im Rahmen der „60 Minuten“ über die Idee und den Stand der Planungen zu sprechen und einen Ausblick auf das weitere Verfahren zu geben.
Für Zeimentz kein gänzlich neues Terrain, war er doch schon für die Buga 2011 in Koblenz von Landesseite aus in die Planungen und Durchführung involviert. Kein Wunder also, dass Innenminister Roger Lewentz, auf den die Idee einer dezentralen und die Länder Rheinland-Pfalz und Hessen übergreifenden Buga am Rhein zurückgeht, Zeimentz als Fachmann von Anfang an ins Boot holte. Schließlich war es auch der Erfolg von 2011, der die Deutsche Bundesgartenschau Gesellschaft von Anfang an für die Idee einer Buga 2031 begeisterte und an deren Durchführbarkeit glauben lässt. Man spürte, dass mit Zeimentz ein wahrer Buga-Fan und versierter Veranstaltungsmanager am Werk ist. Dass es so jemanden braucht, wurde auch den Anwesenden schnell klar. Denn die Bundesgartenschau ist weit mehr als die Monate der tatsächlichen Durchführung: „Bundesgartenschauen verändern die Regionen, in denen sie stattfinden, nachhaltig und langfristig. Koblenz ist hier ein gutes Beispiel. Noch heute, weit nach 2011, ist ein dauerhafter Besucherzuwachs zu verzeichnen. Die Investitionen in das Buga-Gelände und ins Umland haben Koblenz und die Region nachhaltig positiv verändert. Der wirtschaftliche Effekt strahlt bis zu 80 Kilometer weit aus. Eine ganze Generation profitiert so von einer Blumenschau.“ Und das wird, davon ist Zeimentz überzeugt, auch das Obere Mittelrheintal, beispielsweise durch innovative und alternative Verkehrskonzepte, die die Höhenlagen mit dem Flusstal verbinden. Aber auch Wassertaxen, unterirdische Flussquerungen oder Schrägaufzüge sind derzeit grundsätzlich spannende Gedankenspiele.
Bis es aber soweit ist, müssen aber noch viele Hausaufgaben von allen potenziellen Beteiligten gemacht werden: Nach der bereits vorliegenden Vorstudie wird in einem nächsten Schritt eine umfassende Machbarkeitsstudie bis Ende 2017 erstellt. Ende 2018 könnte dann die Zusage für die Buga 2031 erfolgen. David Langner, Vorsitzender der SPD Koblenz und Sozialstaatssekretär ist sich sicher, dass dieses Projekt gelingen wird: „Wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, können wir uns auf einen weiteren großen Sommer in der Region freuen. Koblenz wird ein wichtiger Teil der Buga 2031 werden. Das Mittelrheintal und die Stadt werden noch näher zusammenrücken.“ Pressemitteilung
des SPD-Ortsvereins
Koblenz-Horchheim
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