Lärmschutzsanierung in Miel
Eine Lösung ist in Sicht
BI Lebenswertes Swisttal und Straßen NRW beraten über Planungsentwurf
Swisttal-Miel. Über vierzig Jahre nach dem Bau der Autobahn A 61 ist die Freude und Hoffnung der Mieler Bevölkerung sehr groß, dass sich die Zeit des Krachs und der ständig geschlossenen Fenster dem Ende neigt.
Bis zuletzt hatte die Bürgerinitiative „Lebenswertes Swisttal“ gemeinsam mit den Vertretern der Politik darauf hingearbeitet, die Notwendigkeit für den Bau in der Verwaltung deutlich zu machen.
Politiker aller Fraktionen hatten sich gemeinsam mit der Bürgerinitiative starkgemacht und Miel besucht, um den unhaltbaren Zustand klar festzustellen. Besonders zu nennen sind dabei die Bundestagsabgeordnete Bettina Herlitzius, Landtagskandidat Folke große Deters, die Fraktionsvorsitzende Monika Wolf-Umhauer sowie die Angehörigen der jeweiligen Fraktionen.
Bernd O. Großmann, Gemeindeverbandsvorsitzender, Landtagsabgeordnete Ilka von Boeselager MdL und die BI Lebenswertes Swisttal legten dann Mitte 2012 in einer umfangreichen Besprechung im Sitz von Straßen NRW in Euskirchen gemeinsam den Grundstein für den Erfolg.
Auf Einladung der Bürgerinitiative besuchte dann im August 2012 Bundestagsmitglied Dr. Norbert Röttgen die BI zu einem gemeinsamen Spaziergang durch Miel an die lärmende A 61. Dabei wurden in vielen Gesprächen Strategien überlegt, die später zum Erfolg führten, und Röttgen setzte sich auch persönlich weiter ein.
Nun saß die BI Lebenswertes Swisttal mit einer zwölfköpfigen Delegation wieder mit der Planungsprojektgruppe von Straßen NRW in einer Besprechung zusammen und beriet über die konkrete Planung der Lärmschutzsanierung; dabei wurde der drei Meter lange Planungsentwurf vorgestellt und besprochen. Diese Beratung mit der Bürgerschaft ist ungewöhnlich und stellt eine Beteiligung der betroffenen Bürger dar, die grundsätzlich Schule machen sollte. Die Mitglieder der BI dankten der Planungsprojektgruppe für ihren Willen, eine direkte Verbesserung für die Mieler Bürger zu schaffen, ohne dass politische Zwänge zu Verzögerungen führen.
Bei der Mitgliederversammlung der BI Lebenswertes Swisttal am 24. April im Dorfhaus Miel wird ausführlich von der Bauplanung der Lärmschutzsanierung berichtet. Dieses Ergebnis hätte noch vor zwei Jahren niemand für möglich gehalten.
Pressemitteilung
der Bürgerinitiative
„Lebenswertes Swisttal“
