Politik | 01.02.2017

Bauliche Maßnahmen an der Behelfsbrücke in Wachtberg-Pech sollen Schallimmissionen senken

Eine Lösung war schnell gefunden

Pech. Eine einvernehmliche Lösung war schnell gefunden, als sich Harald Pütz, Leiter des Straßenverkehrsamts des Rhein-Sieg-Kreises, und Wachtbergs Bürgermeisterin Renate Offergeld trafen, um die Situation an der Behelfsbrücke in Wachtberg-Pech zu besprechen. Die Brücke hatte die Gemeinde mithilfe des Technischen Hilfswerks kurzfristig nach dem starken Hochwasser im Juni 2016 errichtet.

Allerdings klagen hier besonders die Anwohnerinnen und Anwohner der Pecher Hauptstraße, die in der Nähe der provisorischen Brücke wohnen, immer wieder über Lärmbelästigungen. Denn beim Überfahren der schmalen Brücke entsteht aufgrund der Konstruktion des Brückenbauwerks eine deutlich wahrnehmbare Geräuschimmission. Dabei steigt die Lärmentwicklung, je höher die gefahrenen Geschwindigkeiten sind.

Deshalb, aber auch aus technischen Gründen, ordnete das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises eine Höchstgeschwindigkeit von zehn Kilometern pro Stunde an, die allerdings in vielen Fällen offensichtlich nicht eingehalten wird.

Eine Sperrung in den Nachtstunden wurde vom Straßenverkehrsamts des Rhein-Sieg-Kreises abgelehnt. „Die Ursache des Lärms liegt in erster Linie darin, dass die Brücke nicht vorschriftsmäßig mit zehn Kilometern pro Stunde befahren wird. Dies und damit die Sicherheit des Brückenbauwerks zu jeder Tages- und Nachtzeit gilt es jetzt sicherzustellen“, sagt Pütz. „Der Einhaltung einer Geschwindigkeitsbegrenzung von zehn Kilometern pro Stunde kann ich jedoch nicht mit weiteren straßenverkehrsrechtlichen Maßnahmen oder gar einer Sperrung öffentlicher Verkehrsflächen entgegenwirken. Vielmehr sind hier Lösungen gefragt, die das Geschwindigkeitsniveau dauerhaft senken.“

Und so haben sich das Straßenverkehrsamt und die Bürgermeisterin der Gemeinde Wachtberg schnell auf eine Lösung geeinigt, die den Anwohnern nun nicht nur nachts, sondern auch tagsüber helfen soll. Diese liegt in geschwindigkeitsdämpfenden Maßnahmen unmittelbar vor und auf dem Brückenbauwerk.

„Mit dieser Maßnahme sollen der Verkehr verlangsamt und die Schallimmissionen gesenkt werden. Wir sind sehr froh, dass diese Lösung schnell umgesetzt wird und die entsprechenden Schwellen kurzfristig geliefert werden können“, meint Bürgermeisterin Offergeld. „Ohne diese Maßnahme käme auf lange Sicht wohl nur die Sperrung der Brücke in Betracht, nämlich dann, wenn die Sicherheit des Bauwerks auf Dauer nicht mehr garantiert werden kann“, so Offergeld weiter.

Zudem soll ein Zusatzschild „LÄRMSCHUTZ“ die Autofahrer auf der Pecher Hauptstraße, im wesentlichen wohl Anwohner Wachtbergs, auf den Grund der Geschwindigkeitsbegrenzung aufmerksam machen.

Pressemitteilung

des Rhein-Sieg-Kreises

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Hausmeister, bis auf Widerruf
Dienstleistungen
Anzeigenauftrag #PR111825-2026-0007#
Sommerfest
Grillsaison Filiale Dernbach
Titelanzeige KW 25 Helene Theis
Empfohlene Artikel
Straßenquerung der Brecbachtalbahn.
216

Bendorf. Vor dem Verwaltungsgericht Koblenz fand am 02.06.2026 die mündliche Verhandlung in einem Verfahren statt, das unmittelbar mit der Reaktivierung der Brexbachtalbahn verknüpft ist. Die Eifelbahn Verkehrsgesellschaft mbH (EVG) klagt gegen das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch den Landesbetrieb Mobilität (LBM), um eine Verpflichtung der Stadt Bendorf durchzusetzen, die Straßenquerung im Bereich...

Weiterlesen

Weitere Artikel
Gerade bei heißen Temperaturen können sich schnell Maden in der Biotonne bilden.
1495

Biotonne im Sommer pflegen

Biotonne bei Hitze: Maden vermeiden

Kreis Neuwied. In den Sommermonaten können sich im feuchtwarmen Klima der Biotonne schnell unerwünschte Organismen bilden. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied fährt in den Sommermonaten eine wöchentliche Leerung der Biotonne, die das Problem deutlich reduziert. Sie gibt praktische Tipps, was Anwohner darüber hinaus tun können, um unerwünschter Organik vorzubeugen.

Von Laura Tries aus Neuwied

Weiterlesen

achtung baustelle
818

B 42 halbseitig gesperrt: Ampelanlage regelt Verkehr

Ab 18.06.: Hangsicherungsarbeiten zwischen Rheinbrohl und Niederhammerstein

Rheinbrohl/Niederhammerstein. Zwischen Rheinbrohl und Niederhammerstein sind an der B 42 nach einem Steinschlag dringend Hangsicherungsarbeiten notwendig. Diese Maßnahmen führen zu einer halbseitigen Sperrung der Bundesstraße vom 18. bis 20. Juni 2026. Der Verkehr wird in diesem Bereich mithilfe einer Ampelanlage geregelt, um den reibungslosen Ablauf trotz der Einschränkungen zu gewährleisten.

Weiterlesen