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Dreikönigstreffen des JU-Bezirksverband Koblenz-Montabaur in Altenkirchen

Eine „Schicksalswahl“ für Europa

Eine „Schicksalswahl“ für Europa

Torsten Welling, Ralf Seekatz, Jens Münster, Justus Brühl und Simon Solbach freuten sich über eine erfolgreiche Tagung.Foto: JU KoMo

10.01.2019 - 10:16

Altenkirchen. Der 26. Mai ist nicht mehr fern. Und nicht nur die Kommunalwahlen, auch die Wahlen des Europaparlaments finden an diesem Tage statt. „Das wird eine Schicksalswahl für die EU“, betonen der Bezirksvorsitzende Torsten Welling und Justus Brühl, JU-Kreisvorsitzender, in Altenkirchen.

Unter diesem Leitsatz tagte der Bezirksverband der Jungen Union Koblenz-Montabaur zum traditionellen Dreikönigstreffen vergangenes Wochenende in Altenkirchen. Etwa 40 junge Christdemokraten aus elf Landkreisen des nördlichen Rheinland-Pfalz erarbeiteten zusammen ein Positionspapier mit ihren Vorstellungen für die Zukunft der Europäischen Union.

Als Gastredner referierte Ralf Seekatz aus Westerburg, der als Spitzenkandidat des Bezirks auf der rheinland-pfälzischen CDU-Liste für das Europaparlament kandidiert.

Der Tenor des Papiers zeigt: Die JU-ler geben ein klares Bekenntnis zum Friedensprojekt EU ab. Europa sei eine „einmalige Erfolgsgeschichte“ und stelle bei allen Schwierigkeiten und Herausforderungen nicht das Problem, sondern die Lösung dar.


An einigen Stellen herrscht Nachrüstungsbedarf


Trotzdem gebe es an einigen Stellen nachzurüsten. So fordert die JU eine engere internationale Zusammenarbeit zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, eine regelmäßige Überprüfung von Richtlinien und eine stärkere Kooperation bei der Migrationspolitik.

„Wir müssen auch überdenken, für was die EU zuständig ist. Die Menschen wollen von Europa die Lösung von großen Problemen und kein Klein-Klein“, gibt JU-Landesvorsitzender Jens Münster zu denken.

Es gebe auch Themen, die auf nationaler Ebene einfacher zu lösen seien. Justus Brühl gab zu bedenken, dass es immer schwieriger werde, den Leuten Europa näher zu bringen.

„Und trotzdem überwiegt das Positive. Im Bereich des Friedens, der Wirtschaft und auch der Sicherheit profitieren wir jeden Tag von der EU“, stellte Ralf Seekatz fest. Besonders kritische Situationen wie der Brexit zeigten momentan ganz eindeutig, dass die EU eben doch mehr Vor- als Nachteile habe. „Genau deshalb ist es wichtig, dass wir für Europa einstehen.“Pressemitteilung der

Jungen Union Koblenz-Montabaur

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat Andreas Biebricher:"Die ... Grünen ... maßen sich an, alleine zu definieren, was richtig ist, was man sagen darf und was nicht, kurz: was politisch und moralisch korrekt ist. Andersdenkende werden in die Ecke gestellt und stigmatisiert. Das ist intolerant und undemokratisch." --- Wie Recht Herr Biebricher damit hat! Und meine Anerkennung, den Mut zu haben dies so klar zu formulieren!
juergen mueller:
Dieses Thema geht uns ALLE an und ich stelle einfach mal in den Raum, dass die überwiegende Mehrheit der Ratsmitglieder, u.damit meine ich in erster Linie diejenigen der CDU,Freie Wähler sowie natürlich die AfD, die sich in Sachen Integration ja bereits einen Negativ-Namen gemacht hat u.macht im Aufsuchen einer Badeanstalt eine Minderheit ausmacht.Deshalb wäre eine Bürgerbefragung das Ziel gewesen.Das was hier mal wieder "im kleinen Rahmen" beschlossen wurde nenne ich intolerant u.undemokratisch.Die Aufklärungsarbeit von CDU-Biebricher ist widersprüchlich u.spiegelt seine alleinige Auffassung/Meinung dar,die zumindest mich nicht im geringsten interessiert,da sie kein Maßstab für die der Bürgerschaft darstellt.Politisch wurde sich (auch) mal wieder selbst übertroffen,indem Bade- u.Schulordnung Gegensätze aufzeigen,die inakzeptabel sind.Das was Sie,Herr Biebricher, hier predigen hat mit Offenheit,Respekt,Toleranz u.Aufeinanderzugehen nicht das Geringste zu tun.Das ist pure Polemik.
Uwe Klasen:
Mit den Worten einer (berühmten) Zeitgenossin: "Nun sind sie halt da! - Wir schaffen das!"

„Verschwunden – Letzte Spur Lahnstein“

JAHN, SABIENE :
Danke der Redakteurin für diesen guten Beitrag, der detailverliebt die Stimmung des Abends wiedergibt. Eine schöne Sprache hat sie. Ein kleiner Fehler ist leider unterlaufen. Nicht in Lahnstein fließen Rhein und Mosel zusammen, sondern in Koblenz. Das aber schmälert nicht den ansonsten gut recherchierten Beitrag. Glückwunsch Lahnstein, es war ein schöner Anlass in dieser tollen Stadt zu gastieren. Feiert froh durch das neue Jahr, Euerm Jubiläumsjahr! Beste Grüsse, Sabiene Jahn
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