Politik | 30.01.2024

SPD-Stadtratsfraktion Koblenz

Entscheidung für oder gegen Sportplatz

Koblenz. Bis zur BUGA 2029 im Oberen Mittelrheintal gibt es auch in Koblenz noch viel zu tun. Denn spätestens seit der Bundesgartenschau 2011 hat sich Koblenz einen Namen gemacht, nicht nur als Standort der zweitgrößten Festungsanlage Europas. Dieser Stadtentwicklungsprozess braucht seine Zeit, auch wenn er an vielen Stellen bereits auf dem richtigen Weg ist. Doch bei aller Zufriedenheit über bereits getane Arbeit müssen nun auch die Großprojekte vorankommen.

„Gerade der zweite Bauabschnitt am Fort Asterstein ist von großer Bedeutung“, urteilt Hans-Jürgen Hoffmann, Vorsitzender des SPD-Ortsvereines Koblenz-Asterstein. Hierfür wurden aufgrund der Dringlichkeit im Nachtragshaushalt für das Jahr 2023 ca. 1,2 Millionen Euro eingestellt, diese Mittel dienten der Entwurfsplanung für den ersten Teil der nördlichen Zufahrt und der Erschließungsstraße sowie dem Platz am Torhaus mit Anbindung an das Umfeld. Hoffmann: „Erfreulicherweise liegen bereits qualifizierte Förderungszusagen aus dem Bundesprogramm vor.“

„Bis dahin klingt die Vorgehensweise erfreulich, auch weil der Nachtragshaushalt 2023 einen Zeitplan vorgibt“, so Fritz Naumann, Mitglied der SPD-Stadtratsfraktion. „Jedoch bereitet uns nach wie vor Sorge, dass die für die Erweiterung der Festungsanlage notwendige Fläche nach wie vor vom Fußballverein Reinhardts Elf genutzt wird.“

Bereits vor 4 Jahren hat die SPD Asterstein im Rahmen einer Bürgerversammlung den Wunsch an den Oberbürgermeister nach Verlegung des Sportplatzes östlich der Lindenallee herangetragen um dort dauerhaft alle sportlichen Aktivitäten zusammenzufassen. Dann könne der vorhandene Sportplatz als Grün- und Veranstaltungsfläche dem Park um das Fort Asterstein zugeordnet werden.

Es sei richtig, so die Aussage der Sozialdemokraten, dass diese Fläche erst bei einem weiteren Sanierungsschritt gebraucht werde. Trotzdem handele es sich aber um eine Gesamtkonzeption, deren Grundausgestaltung klar gemacht werden müsse.

Pressemitteilung der

SPD-Stadtratsfraktion Koblenz

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