Politik | 11.10.2024

ASAS: Weichen für die Zukunft gestellt – Neuwieder Stadtrat verabschiedet Aufstellungsbeschluss für den ersten Bebauungsplan

Entwicklung des Rasselsteinareals wird konkret

Oberbürgermeister Jan Einig und Asas-Firmenchef Safa Bayar Yavuz freuen sich, dass die Entwicklung des ehemaligen Rasselstein-Areals immer konkreter wird und der Stadtrat nun den Aufstellungsbeschluss für einen ersten Bebauungsplan auf den Weg gebracht hat.  Foto: Stadt Neuwied / Ulf Steffenfauseweh

Neuwied. Die Entwicklung des ehemaligen Rasselstein-Areals kommt einen bedeutenden Schritt in Richtung einer nachhaltigen Stadtentwicklung voran. Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung den Aufstellungsbeschluss für den ersten Bebauungsplan verabschiedet. „Wir sind an einem entscheidenden Punkt angekommen. Das Projekt nimmt konkrete Formen an, und die Planungen für die Neugestaltung des Areals sind vielversprechend“, zeigt sich Oberbürgermeister Jan Einig nach einem konstruktiven Austausch mit den ASAS-Verantwortlichen zufrieden mit den zuletzt erzielten Fortschritten.

Neues Stadtquartier mit 400 Wohneinheiten und „Grüner Meile“

Im Mittelpunkt der Entwicklung steht die Schaffung eines modernen Wohnquartiers mit etwa 1700 Wohneinheiten, davon rund 400 im ersten Bauabschnitt. Das Quartier zeichnet sich durch eine nachhaltige und vielfältige Bebauung aus, die unterschiedlichen Wohnformen gerecht wird und bezahlbaren Wohnraum schafft. Besonders hervorzuheben ist die sogenannte „Grüne Meile“, die das Areal direkt mit der Neuwieder Innenstadt verbindet. Großzügige Parkanlagen und naturnahe Flächen prägen das Bild und schaffen ein attraktives Umfeld für zukünftige Bewohner. Oberbürgermeister Jan Einig spricht von einem „tollen Konzept, das viel Aufenthaltsqualität bringt,“ und unterstreicht: „Mit der Grünen Meile wird eine städtebauliche und ökologische Verbindung geschaffen, die das Quartier zu einem Vorzeigeprojekt für modernes Wohnen im Einklang mit der Natur macht.“

Innovative Industrie: Robotik-Zentrum

Neben der Wohnbebauung plant ASAS in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Neuwied und der Hochschule Koblenz die Ansiedlung eines Robotik-Zentrums im nördlichen Teil des Geländes. Dieses Zentrum wird Neuwied als Innovationsstandort stärken und gleichzeitig neue Arbeitsplätze schaffen. „Die Schaffung zukunftsfähiger, innovativer Industrien ist ein zentraler Bestandteil unserer Strategie. Die Kombination aus Wohnen und wirtschaftlicher Entwicklung macht dieses Projekt so einzigartig“, sagt Jan Einig.

Ein Meilenstein der Stadtentwicklungsstrategie 2030

Das Rasselstein-Areal ist seit Jahren fester Bestandteil der Stadtentwicklungsstrategie 2030. Mit dem Kauf des 88 Hektar großen Areals durch ASAS im Jahr 2018 wurden die Weichen für die Entwicklung eines modernen, gemischten Quartiers gestellt. Der im April 2023 vorgestellte Masterplan dient als Grundlage für die kommenden Bebauungspläne, die nun Schritt für Schritt umgesetzt werden. Der erste Meilenstein wurde im September 2023 erreicht, als die Änderung des Flächennutzungsplans für den südlichen Teil des Areals beschlossen wurde.

„Das Rasselstein-Areal bietet uns die einmalige Chance, das Wohnen und Arbeiten in Neuwied neu zu definieren. Dieses Projekt verbindet urbanes Leben, Natur und innovative Industrien auf eine Weise, die beispielhaft ist“, betont Oberbürgermeister Einig.

Blick in die Zukunft

In den kommenden Monaten wird die Stadt Neuwied die Bürgerinnen und Bürger kontinuierlich über die Fortschritte informieren. Oberbürgermeister Jan Einig zeigt sich optimistisch: „Dieses Projekt ist ein bedeutender Schritt für die Zukunft unserer Stadt. Gemeinsam mit ASAS und unseren Partnern gestalten wir Neuwied als modernen, lebendigen und attraktiven Standort für die kommenden Generationen.“

Pressemitteilung der

Stadtverwaltung Neuwied

Oberbürgermeister Jan Einig und Asas-Firmenchef Safa Bayar Yavuz freuen sich, dass die Entwicklung des ehemaligen Rasselstein-Areals immer konkreter wird und der Stadtrat nun den Aufstellungsbeschluss für einen ersten Bebauungsplan auf den Weg gebracht hat. Foto: Stadt Neuwied / Ulf Steffenfauseweh

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