Das nächste „Liberale Forum“ steht an
Entwicklungshilfe unter dem kritischen Blick
Am 18. September um 19.30 Uhr im „Merzbacher Hof“
Rheinbach. Das „Liberale Forum“ greift strittige, aber gesellschaftlich bedeutsame Themen auf.
In der Diskussion sollen Standpunkte aufeinander treffen und geklärt werden. So können klare und einvernehmliche Linien gefunden werden.
Beim letzten „Liberalen Forum“ der Rheinbacher FDP veranlassten Karsten Logemann und Gerd Wiendieck die zahlreichen Teilnehmer, intensiv darüber nachzudenken, ob Freiheit und Solidarität zwei Seiten derselben Medaille seien.
Logemann betonte, dass gegenwärtig in der Politik Unsicherheit in ethischen Zuordnungen das Maß und den Inhalt von Solidarität zu einem zunehmenden Problem werden lasse, und zwar national wie international. Wiendieck präsentierte eine umfassende und tiefgründige Auslegung, wonach Solidarität die Existenz von Freiheit nicht nur impliziere, sondern sie sichere. Besonders in der Politik sei es eine Grundvoraussetzung, stets klar zu definieren, ob es um „Freiheit wozu“ oder um „Freiheit wovon“ gehe. Zusätzlich arbeitete er heraus, dass vor allem Liberale dafür stehen, symbolhafte Selbstaufgaben im weiten Feld der Freiheit immer über die Solidarität zu korrigieren, dass es letztlich die Solidarität ist, die Freiheit und Überleben sichern. Umfangreich, lebhaft und gedankenschwer verlief die gesamte Diskussion.
Das nächste Routinetreffendes „Liberalen Forums“ findet am Donnerstag, 18. September um 19.30 Uhr wie gewohnt im „Merzbacher Hof“ statt. Dann wird über Entwicklungshilfe gesprochen, denn seit Jahren stehen die entsprechenden staatlichen Hilfsprogramme - nicht nur Deutschlands - in der Kritik. Erstaunlich sind auch Kritiken durch afrikanische Ökonomen, die in der Entwicklungshilfepolitik einen neuen Versuch der Aktivierung von Kolonialisierungen sehen.
Pressemitteilung
FDP Rheinbach
