Oberdrees erhält eine 30 km/h-Zone
Erfolg für die UWG!
Rheinbach-Oberdrees. Oberdrees wird durch die stark befahrene Bundesstraße B 266 durchquert. Kein Geschenk für alle Anwohner, bedarf es doch einer Menge Geduld und Umsicht, die Straßenseite gefahrlos zu wechseln. Hinzu kommen Lärm und nicht selten rücksichtslose Raser. Mit dieser Situation wollte sich die UWG nicht zufriedengeben.
Bereits 2020 beantragte die UWG deshalb eine Reduzierung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit bei der Ortsdurchfahrt in Oberdrees auf Tempo 30 km/h. Kein einfaches Unterfangen, liegt doch die Zuständigkeit für eine Umsetzung bei Bundesstraßen beim Landesbetrieb Straßenbau NRW. Dies zog jede Menge Schriftwechsel, Anträge und Begründungen nach sich. Schließlich kam der entscheidende Impuls von einem Lärmaktionsplan, in dem Tempo 30 für die Ortsdurchfahrt Oberdrees gefordert und begründet wurde. Erneut wurde der Landesbetrieb eingeschaltet.
Die Fachaufsicht des Rhein-Sieg-Kreises erklärte die Einrichtung einer 30 km/h Zone für rechtmäßig und hat die zuständige Straßenverwaltung von Straßen NRW aufgefordert, die Maßnahme umzusetzen.
Ende 2023 nahm Hans Peter Heck (UWG) mit Freude die Entscheidung auf, dass dem Antrag nun stattgegeben wurde: Zur Reduzierung der Lärmbelastung gilt für die Ortsdurchfahr ab sofort Tempo 30 km/h. Das Aufstellen der Schilder dauerte noch einige Wochen, aber jetzt zu Jahresbeginn ist es vollbracht. Nach mehr als drei Jahren wurde ein ernsthaftes Anliegen der Oberdreeser Bürgerinnen und Bürger realisiert.
Damit geht auch ein lang gehegter Wunsch von Peter Heck, selbst ehemaliger Anwohner an der stark befahrenen Ortsdurchfahrt und sachkundiger Bürger der UWG, endlich in Erfüllung.
„Das Verhalten der Autofahrer hat sich bereits jetzt merklich geändert“, so Peter Heck, der das Anbringen der Schilder aufmerksam verfolgt hat.
Pressemitteilung
der UWG Rheinbach
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