Politik | 05.07.2023

Junge Union und CDA im Kreis Neuwied

Erneut zum politischen Frühstück getroffen

Die Vertreter von Junger Union und CDA: v.l.n.r. Sven Schütz, Joachim Herudek, Monika Krautscheid-Bosse, Christoph Menzenbach, Roswitha Gottbehüt, Verena Schütz, Norbert Faltin, Werner Hammes, Cedric Bellmann, Sebastian Müller und Pierre Fischer. Foto: privat

Kreis Neuwied. Vertreter der Jungen Union und der CDA im Kreis Neuwied trafen sich erneut zu einem politischen Frühstück und Gedankenaustausch. „Das war erneut ein toller Austausch mit unserer Jungen Union. In diesem Jahr haben wir uns bei leckerem Frühstück über die Themen Gebäudeenergiegesetz und das 49-Euro-Ticket ausgetauscht. Beim Gebäudeenergiegesetz waren wir uns einig, dass die Ampelregierung ihre geplanten Fördermöglichkeiten dringend an die Realität anpassen muss und die Menschen nicht allein lassen darf. Eine bloße Förderung einer neuen Heizung reicht hier nicht aus. Die Förderangebote bei der Gebäudesubstanz müssen deutlich besser und einfacher werden“, so die Kreisvorsitzende der CDA, Dr. h.c. Roswitha Gottbehüt.

„Auch beim Thema kostenfreies 49-Euro-Ticket für alle Schülerinnen und Schüler sind wir uns einig. Hier muss das Land bzw. der Bund die Kosten übernehmen, damit allen Schülerinnen und Schülern ein kostenfreies Deutschlandticket zur Verfügung gestellt werden kann. Die Kommunen wurden in den letzten Jahren so gebeutelt und sind finanziell nicht in der Lage, die Mehrkoten für den Kreis Neuwied i.H.v. ca. 8. Millionen zu tragen. Hier gilt das Bestellerprinzip: wer bestellt muss dann auch die Kosten und die Konsequenzen tragen“, so der JU-Kreisvorsitzende, Pierre Fischer.

Wer bei der größten politischen Jugendorganisation oder bei der CDA im Kreis Neuwied mitmachen möchte, kann sich gerne per E-Mail an pierre.fischer@t-online.de oder telefonisch unter 0174/ 9568252 bei unserem JU-Kreisvorsitzenden Pierre Fischer bzw. bei der Vorsitzenden der CDA Roswitha Gottbehüt per E-Mail r_gottbehuet@gmx.de melden.

Pressemitteilung der

Jungen Union und

der CDA im Kreis Neuwied

Die Vertreter von Junger Union und CDA: v.l.n.r. Sven Schütz, Joachim Herudek, Monika Krautscheid-Bosse, Christoph Menzenbach, Roswitha Gottbehüt, Verena Schütz, Norbert Faltin, Werner Hammes, Cedric Bellmann, Sebastian Müller und Pierre Fischer. Foto: privat

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Kommentare
07.07.202322:14 Uhr
Helmut Gelhardt

Herr Samed, Ihre Aussage Zu Rechtsruck und Linksflucht ist inhaltlich so aussagekräftig, wie die Aussage: Nachts ist es kälter als draußen.

06.07.202320:24 Uhr
Helmut Gelhardt

Zu K. Schmidt II:
Wenn der hessische Ministerpräsident Boris Rhein mit Blick auf die bevorstehenden Landtagswahlen in Hessen und Bayern von sich gibt:
"Wer AfD wählt, der stärkt die Ampel. Das muss jeder wissen." - der macht die 'Ampel' zum Hauptgegner der CDU und nicht die rechtskonservative, rechtsreaktionäre, rechtsradikale AfD. Da gibt es absolut nichts zu beschönigen!

06.07.202316:41 Uhr
Amir Samed

Es gibt in diesem Land keinen Rechtsruck, vielmehr eine Linksflucht.

06.07.202315:11 Uhr
K. Schmidt

Herr Gelhardt: Das kommt drauf an, wie man die Skala anlegt. Für viele war die CDU unter Merkel schon deutlich links angesiedelt. Und auf der anderen Seite galt Wagenknecht dann schon als rechtsextrem, als sie sagte man könne nicht alle aufnehmen. Auf einer vernünftigen Skala kommt neben der SPD und den Grünen aber eben nicht direkt das rechtsextreme, sondern da ist noch viel Platz für konservatives, die Mitte, und auch rechts davon gibts Themen, ohne gleich direkt am rechten Rand und im Extremen zu stehen. Und das ist eben der große Themenblock, in dem sich nach meiner Ansicht sehr viele Wähler überhaupt nicht mehr repräsentiert sehen. Was die CDU aktuell in ihrem 10 Punkte-Programm schreibt, wird von manchen schon wieder als rechtsextrem oder rechtsextremistisch bezeichnet - ja dann braucht man sich über weiter steigende AfD-Zahlen nun wirklich nicht mehr wundern.

06.07.202312:37 Uhr
Helmut Gelhardt

Zu K. Schmidt:
Ist das wirklich so: Muss die CDU immer mehr nach rechts gehen, um die AfD klein zu halten? Das würde in der Konsequenz bedeuten - die CDU wird nach und nach inhaltlich völlig rechts und die AfD bleibt ohnehin inhaltlich völlig rechts. Dann w ä r e der Unterschied zwischen der CDU und der AfD wie der von Coca-Cola zu Pepsi-Cola. Braune Brause
b l i e b e dann aber braune Brause. Kann die CDU, die sich selbst als 'christlich' adressiert, das wollen?

06.07.202308:00 Uhr
juergen mueller

Das ist genau das, was vor allem die SPD umtreibt, das die CDU mit der AfD koaliert (was ich den Schwarzen durchaus zutraue, da es denen auch nur nach MACHT u. GELD geht). Die CDU ist auf dem besten Weg dorthin.
Was das "C" betrifft, so ist es wie bei der SPD das "S" - alles nur noch makulatur.

05.07.202313:28 Uhr
K. Schmidt

Keine Partei soll sich der AfD "anbiedern", der Wunsch ist einerseits verständlich, aber andererseits eben auch genau die Ursache der steigenden Umfragewerte. Denn die anderen Parteien biedern sich, um noch regierungsfähige Koalitionen zu bilden, immer mehr einander an. Bestes Beispiel FDP und Grüne im Bund, wer hätte vor Jahren geglaubt, dass die sich mal zusammenraufen (ok, klappt ja auch eher nicht so gut). Durch diese Koalitionsbildung verschwimmen die thematischen Grenzen, zu viele Kompromisse bilden die Politik, weitere Wähler sehen sich nicht repräsentiert, enttäuscht, und gehen der AfD auf den Leim. Will man die AfD wirklich wirksam kleiner halten, muss die CDU in ihren Themen einfach mehr ins sog. "Rechts" gehen, in den deutlichen Unterschied zur Ampel. Anders funktioniert das nicht, und die AfD-Zahlen wachsen nur weiter.

05.07.202312:49 Uhr
Helmut Gelhardt

Ich hoffe, bei diesem Gedankenaustausch wurden sich auch ernsthafte Gedanken ausgetauscht über die
'Zehn Punkte gegen die Ampel / Union wirbt mit "Agenda für Deutschland" um Wählerstimmen für die Landtagswahlen'.
Diese "Agenda für Deutschland" der CDU erinnert fatalerweise an "AfD". In diesen Zehn Punkten riecht es inhaltlich stark nach "AfD-leicht". Dies ist einer demokratischen Partei, die das christtiche C in ihrem Namen trägt unwürdig. Keine demokratische Partei - keine - darf sich der AfD anbiedern.

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