Ortsbegehung in Unkel-Scheuren mit Bürgermeister Gerhard Hausen
Erreichtes in Augenschein genommen, Pläne diskutiert
Veranstaltung im Rahmen von „SPD vor Ort“ zog auch interessierte Bürger an
Unkel-Scheuren. Nachdem die SPD sich schon vor Ort über das ehemalige Freibadgelände, den Bahnhof mit seinem Umfeld sowie Heister informiert hatte, trafen sich nun 18 interessierte Bürger sowie SPD-Stadtratskandidaten mit Bürgermeister Gerhard Hausen in Scheuren. Wieder ging es darum, diesen Ortsteil genauer zu betrachten, das Erreichte zu benennen und künftige Planungen zu diskutieren.
Treffpunkt war der Kindergarten in Scheuren. Hier ist die Parkplatzsituation schwierig, zumal es einige Anliegerparkplätze gibt und die Parkzeit beschränkt ist. Bürgermeister Gerhard Hausen verwies jedoch auf den Parkplatz unterhalb des Kindergartens, oberhalb der B 42. Hier kann unbegrenzt geparkt werden. Außerdem gibt es hier einen Verbindungsweg zum Kindergarten, sodass Eltern auch diesen gut nutzen können, wenn sie ihre Kinder in den Kindergarten bringen möchten.
Unterhalb des Kindergartens liegt ein Bolzplatz, der gerade durch das ehrenamtliche Engagement der Bürger von Scheuren gepflegt wurde.
Weiter ging es an der B 42 entlang in Richtung Seniorenheim. Hier wurde gebeten, dass das Gitter rund um den Platz mit den Abfalleimern einen Sichtschutz bekommt. Von der B 42 kommend ist sonst der erste Eindruck von Scheuren nicht gerade schön, auch wenn die Stadt durch eine ansprechende Bepflanzung schon einiges für ein schönes Entree tut.
Der Spielplatz am Grünen Weg ist zwar mit älteren Spielgeräten ausgestattet, jedoch sind diese in einem guten Zustand. Anwohner berichten, dass der Spielplatz gerne von Eltern mit kleinen Kindern genutzt wird. Zur nachhaltigen Gestaltung des Spielplatzes trägt bei, dass die Holzspielgeräte in Metallschuhen im Boden verankert werden, erläuterte Bürgermeister Hausen. Der Walnussbaum auf dem Spielplatz wurde ins Baumkataster der Stadt übernommen und wird beschnitten, wenn dies für den Baum verträglich ist. Jetzt, im Frühjahr, würde der Baum jedoch beim Schnitt stark „bluten“, sodass der Baumschnitt erst im Spätsommer erfolgen kann.
Weiter ging es zu dem Gebiet „Im Brücher“, das künftig ein Neubaugebiet werden soll. Hier sind jedoch noch einige Vorarbeiten und Absprachen notwendig.
Über die Honnefer Straße ging es an den Wohnungsneubauten vorbei, die im Park der alten Villa erbaut wurden. Viele bedauerten, dass dieser Neubau genehmigt wurde. Bürgermeister Hausen teilte dieses Bedauern zwar, erläuterte aber, dass der Rat der Stadt Unkel nach vielen geänderten Entwürfen und vielen Sitzungen so entschieden habe.
Steil ging es anschließend bis zur Schießanlage des Scheurener Bürgervereins. Positiv wurde festgestellt, dass das Gelände rund um die Schießanlage wieder in einem ordentlichen Zustand ist.
Pressemitteilung
des SPD-Ortsvereins
Unkel & Bruchhausen
