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Beirat Notfallseelsorge tagt im Kreishaus

Erste Hilfe für die Seele

Erste Hilfe für die Seele

Landrat Achim Hallerbach (2. v. l.) diskutiert mit den Mitgliedern des Beirates Notfallseelsorge die Einsatzstatistik. Ansprechpartner für die Notfallseelsorge im Landkreis Neuwied sind (ab 3. v. r.) Pfarrer Andras Burg, Gemeindereferentin Regina Schmitz sowie Pfarrer Philip Horn sind.Foto: Kreisverwaltung

14.04.2018 - 09:00

Kreis Neuwied. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungsdienste beklagten immer wieder, dass sie bei Unfällen und Schadensereignissen Betroffene, Angehörige oder Augenzeugen ohne persönliche Ansprache zurücklassen mussten. Im Jahre 1999 wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die ein Konzept für die Notfallseelsorge im Landkreis Neuwied entwickelte. Im April 2000 wurde gemeinsam von der evangelischen sowie der katholischen Kirchen, der Herrnhuter Brüdergemeine sowie der evangelischen Mennonitengemeinde Torney die Notfallseelsorge gestartet. Um die Arbeit der Notfallseelsorge im Landkreis Neuwied zu koordinieren und zu unterstützen sowie die Zusammenarbeit mit anderen Fachdiensten zu verbessern, wurde der Beirat Notfallseelsorge im Landkreis Neuwied berufen. Unter Leitung der Psychiatriekoordinationsstelle des Kreises Neuwied sind die Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Notärzte, der Sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes sowie die Kirchen beteiligt.

Landrat Achim Hallerbach begrüßte bei der Sitzung die Mitglieder des Beirats Notfallseelsorge im Kreishaus. „Jeder von uns kann von einem Unfall betroffen sein. Die rund 30 Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger im Landkreis Neuwied leisten eine sehr wichtige Aufgabe für die seelische Unterstützung von Unfallopfern und Betroffenen. Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihr Engagement“, so Landrat Achim Hallerbach. Durchschnittlich kommt es im Jahr zu rund 50 Alarmierungen. Zunächst wird versucht, an einen Ortspfarrer zu vermitteln, der in der Regel Angehörige gut kennt. Die Notfallseelsorger sind in fünf Einsatzteams im gesamten Kreisgebiet organisiert. Die Alarmierung erfolgt über die Rettungsleitstelle Montabaur. Die Liste der Indikationen und Einsätze der Notfallseelsorger ist lang. Hierzu zählen beispielsweise erfolglose Reanimationen, Suiziddrohungen oder die Überbringung von Todesnachrichten. Weitere Einsätze finden bei plötzlichem Kindstod oder an Unfallorten statt. Auch die Betreuung von Unfallzeugen und Helfern am Unfallort zählt zum Einsatzgebiet.

In der Beiratssitzung wurde gemeinsam diskutiert, wie die Arbeit der Notfallseelsorge weiter optimiert sowie die Kooperation mit Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten verbessert werden kann. Regelmäßig stellen die Ansprechpartner der Notfallseelsorge ihre Arbeit in den verschiedenen Institutionen vor. In der Sitzung wurden ebenfalls Fragen der Ausstattung der Notfallseelsorge diskutiert. Hier sicherte Landrat Achim Hallerbach seine zukünftige Unterstützung zu.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

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juergen mueller:
Einblicke?Man ist begeistert von einer Technik,von der man keine Ahnung hat,weiß nicht,was SCR/AdBlue überhaupt bedeutet,dürfte sich auch nicht über Vor- u.Nachteile schlau gemacht haben u.bewertet dies noch damit,dass man auf einem guten Weg für die Umwelt sei.Es interessiert nicht,dass der entscheidende Parameter im SCR-Prozess die richtig dosierte Menge AdBlue (Trägermittel) u.die daraus gebildete NH3(Ammoniak)Konzentration ist.Wird mehr AdBlue bereitgestellt,kommt es zum sogen.NH3-Schlupf,es kommt zu einer Ammoniakgeruchsbelästigung.NH3 ist "giftig" u.führt bei höherer Konzentration zu Verätzungen von Auge,Atemwege u.Haut.Interessant auch,was das Rundumpaket einer Nachrüstung für 41 Busse umfasst u.kostet,bevor man sich über eine Abgasentgiftung freuen kann (oder auch nicht).Wahrheit kann teuer werden.Sich in der Frage UMWELT so zu verhalten zeugt von Interessenlosigkeit u.ist mehr als oberflächlich - unter dieser Voraussetzung ist der Bus noch das Beste auf dem Foto.
Uwe Klasen :
"Einsparmöglichkeiten für Seniorenhaushalte" ---- Die politisch Verantwortlichen und ihre unsoziale Entscheidungen die eher Klientel und Lobbyismus gesteuert wirken, diese Leute sollten die horrenden Steuern und Abgaben senken, dann hätten alle mehr Netto vom Brutto!
Uwe Klasen :
Nun ja, für diejenigen, die in dieser Gesellschaft gut Verdienen, lohnt sich der sogenannte Öko-Landbau (wie Herr Mueller richtigerweise bereits klarstellte)! Sie können sich die teuren Lebensmittel leisten. Leider wird es aber aber durch den sogenannten Ökolandbau für die in Zukunft zu erwartenden 10 Milliarden Menschen nicht genügend Lebensmittel geben. Die in Deutschland verpönte Grüne Gentechnik hilft dort schon heute weiter und nur diese kann für Milliarden von Menschen genügend Lebensmittel bereit stellen, nicht diese Öko Lifestyle-Produkte für einige wenige!
juergen mueller:
Das mit dem "auf was stolz zu sein" bedeutet noch lange nicht,dass hier alles positiv zu sehen ist,vor allem (Alarm),wenn die Politik der Meinung ist,etwas für gut zu befinden.Der ÖKO-Anbau hat eben nicht nur Gutes zu verzeichnen.Die ökologische Landwirtschaft verzichtet angeblich "weitgehend" auf den Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln u.Mineraldünger (so sollte es sein - besser wäre noch,ganz darauf zu verzichten).Ökologisch wirtschaftende Betriebe importieren ihre Nährstoffe von "konventionellen" Betrieben,wie konventionelle Betriebe auch.In der ökologischen Landwirtschaft sind "Kupfer u.Schwefel" zugelassen.KUPFER weist aber eine höhere Ökotoxizität als viele Fungizide der konventionellen Landwirtschaft auf,besitzt die Wassergefährdungsklasse 2,ist "sehr giftig",hat in Gewässern (Grundwasser) längerfristig schädliche Wirkungen wie auch gesundheitliche beim Menschen (z.B.Leberschäden).Auch darauf kann Frau Höfken stolz sein,weil sie es nicht für erwähnenswert hält.
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