Politik | 01.10.2016

NoaH sprach mit dem Ortsbeirat und Hochwasserexperten

Erste Schritte in die richtige Richtung

Matthias Frank und Michael Eiden am Regenrückhaltebecken Nierendorf. privat

Nierendorf. Die Interessengemeinschaft NoaH (Nierendorf ohne angstmachendes Hochwasser) hat sich kürzlich mit dem Ortsbeirat zu einem Gedankenaustausch getroffen. Als „konstruktiv“ bezeichneten beide Seiten das Treffen, bei dem es vor allem um den Weg hin zum bestmöglichen Schutz vor Sturzfluten in Nierendorf ging.

Wie bereits in der Ortsbeiratssitzung am 20. September in Nierendorf zu erfahren war, sollen Verbesserungen am Regenrückhaltebecken vorgenommen werden. Darüber hinaus sollen die zu engen Durchlässe in der Brückenstraße umgestaltet werden, um diesen Brennpunkt zu entschärfen. Eine Fußgängerbrücke soll nicht wieder aufgebaut, eine weitere vor dem Feuerwehrhaus erneuert und vergrößert werden. Zudem wird der Bachlauf derzeit an vielen Stellen verbreitert.

NoaH begrüßt die ersten Schritte. Der Sprecher der Interessengemeinschaft, Matthias Frank, fordert weiterhin die Einbindung in die Erstellung des Hochwasserschutzkonzeptes. „Nicht weil sich die NoaHs so wichtig nehmen, sondern weil wir glauben, dass die Anwohner die besten Experten mit den intensivsten Erfahrungen der letzten Jahre sind.“

Des Weiteren hat Diplom-Ingenieur Michael Eiden vom Kompetenzzentrum für Hochwassermanagement und Hochwasservorsorge Nierendorf besucht, um sich mit dem Sprecher der Interessengemeinschaft NoaH auszutauschen. Dabei ging es um Möglichkeiten einer fachlichen Zusammenarbeit, mit dem Ziel, diese Expertise in ein Gesamtkonzept einfließen zu lassen.

Die Mitglieder der Interessengemeinschaft NoaH hoffen auf weitere Informationen zum Thema Hochwasserschutz für Nierendorf vom Bürgermeister der Gemeinde Grafschaft, Achim Juchem, zu erfahren. In der nächsten Woche ist ein Gespräch zwischen ihm und dem Sprecher der Interessengemeinschaft verabredet.

Pressemitteilung

Interessengemeinschaft

Nierendorf ohne angstmachendes Hochwasser (NoaH)

Matthias Frank und Michael Eiden am Regenrückhaltebecken Nierendorf. Foto: privat

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