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Gemeinderatssitzung Brohl-Lützing

Erweiterung des Kindergartens „Spatzennest“ ist unvermeidlich

Akustikverbessernde Maßnahmen für Lavahalle beschlossen

16.12.2016 - 16:27

Brohl-Lützing. In der letzten Sitzung des Gemeinderates Brohl-Lützing, zu der Ortsbürgermeister Michael R. Schäfer am 13. Dezember ins Bürgerhaus in Brohl-Lützing eingeladen hatte, befasste sich der Rat insbesondere mit der Erweiterung des Kindergartens „Spatzennest“ sowie mit die Akustik verbessernden Maßnahmen in der Lavahalle im Ortsteil Niederlützingen. Vor Eintritt in die Tagesordnung stimmte dazu der Rat der Aufnahme eines Tagesordnungspunktes „Akustikverbessernde Maßnahmen Lavahalle“ zu. Ortsbürgermeister Schäfer nahm dann zunächst einen kurzen Jahresrückblick vor, in dem er darlegte, dass das abgelaufene Jahr ein ereignisreiches Jahr für die Ortsgemeinde war. „Vieles haben wir gemeinsam auf den Weg gebracht“, erklärte Schäfer. Er führte die Sanierung der Lavahalle an, für die zwischenzeitlich ein Zuschussbescheid vorliegt und die voraussichtlich in den Sommerferien 2017 saniert wird. Leider fehle immer noch der Bewilligungsbescheid zur Sanierung der Straße „Im Lammertal“, sodass hier noch nicht begonnen werden konnte. Schäfer wies auf den Erwerb der Flächen zur Anlegung eines Park & Ride Parkplatzes am Bahnhof in Brohl hin sowie auf die anstehenden Planungen zum Bahnhofsvorplatz und dem Projekt „Beseitigung schienengleicher Bahnübergänge“. Auch auf die erfolgreiche Arbeit des Ausschusses für Soziales und Demografie beim Seniorenfest und beim Neubürgerfest sowie das Konzept des Ausschusses mit interessanten Fachvorträgen ging der Ortsbürgermeister ein. Schließlich wies er auf die anstehenden Planungen zum Anbau am Kindergarten „Spatzennest“ sowie der Errichtung eines neuen zentralen Spielplatzes im Ortsteil Niederlützingen hin. Er dankte allen Rats- und Ausschussmitgliedern sowie der Verbandsgemeindeverwaltung für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr. In der Tagesordnung fortfahrend konnte Ortsbürgermeister Schäfer berichten, dass die Aufstellung eines Fortwirtschaftsplanes für das Jahr 2017 entbehrlich sei.


Planvarianten der Kindergartenerweiterung


Architekt Wolfgang Rumpf und sein Mitarbeiter Witold Schüller erläuterten ausführlich die bisher favorisierten Planvarianten. Nach einem Gespräch mit den Vertretern der Ortsgemeinde, der Kreisverwaltung Ahrweiler, der Kindergartenleitung und der Verbandsgemeindeverwaltung Bad Breisig wurde schließlich die Planvariante E bevorzugt. Danach sollen ein neuer Gruppenraum angebaut und ein bisheriger Gruppenraum als Bewegungsraum umgebaut werden. Ausführlich wurden die einzelnen Planvarianten gegenübergestellt und die Vorzüge und Nachteile erörtert. Schließlich beschloss der Rat die Ausführung der Variante E. Die Verwaltung soll die entsprechenden Zuschussanträge stellen und das Architekturbüro soll im Rahmen der Beauftragung die Unterlagen für den Zuschussantrag und den Genehmigungsantrag vorlegen. Im Haushaltsplan 2017 sollen die entsprechenden Haushaltsmittel veranschlagt werden. In einem Gespräch mit Vertretern der Vereine des Vereinsrings Niederlützingen wurde angeregt, bei den anstehenden Arbeiten zur Sanierung der Lavahalle an der Wetterseite des Gebäudes auch akustikverbessernde Maßnahmen durch die Anbringung von Akustikpaneelen durchzuführen. Hier beschloss der Rat einstimmig, die Anbringung von Akustikpaneelen zum Preise von 45,00 Euro pro Quadratmeter zu beauftragen. Ferner beschloss der Gemeinderat Brohl-Lützing, das Wahlrecht nach § 27 Abs. 22 Umsatzsteuergesetz 2016 bis zum 31. Dezember 2020 auszuüben. Auch sprach sich der Rat einstimmig für die Annahme und Weiterleitung einer Spende an den Vereinsring Niederlützingen aus. Der Entwurf der dritten Landesverordnung zur Änderung der Landesverordnung über das Landesentwicklungsprogramm (LEP IV) wurde vom Rat zur Kenntnis genommen. Ortsbürgermeister Schäfer informierte den Rat darüber, dass die Zuschussbewilligung zum Ausbau der Straße „Im Lammertal“ durch Krankheit eines Sachbearbeiters wohl nicht mehr in diesem Jahr erfolgen werde. Auch äußerte man den Unmut über die Vorgehensweise der Volksbank RheinAhrEifel zur Schließung der Filiale in Brohl-Lützing im kommenden Jahr, wonach dann dort nur noch ein Geldautomat sowie ein Kontodrucker vorgehalten werden. Auch die Sauberhaltung auf dem Friedhof im Ortsteil Niederlützingen wurde von einem Ratsmitglied bemängelt.

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Kommentare
S. Schmidt:
Was macht ihr denn wenn sich die AfD eurem Antrag anschließt?
Andrea Müller:
Die Probleme der "Party Szene" in Frankfurt, Stuttgart und anderen Städten wie Koblenz sind Hausgemacht. Die Polizeiberichte sprechen eine deutliche Sprache. Auch nach Corona werden unsere Städte leider nicht friedlicher werden. Ganz im Gegenteil. Diese wirklichen Hintergründe will Altmaier und Co. nicht benennen.
Herbert Kaufmann:
Diese Haltung der Stadtspitze in dieser Frage ist ignorant und in der Sache fehlerhaft. Nachdem der OB Langner ja bereits bei der Frage des Tragens von AntiFa Symbolen im Stadtrat Führungsschwäche gezeigt hat und seine Haltung durch den Brief von Bundestgasvizepräsident Kubicki ad absurdum geführt wurde kann man dieses neueerliche Versagen auch als Opportunismus gegenüber der "Partyszene" bezeichnen. Es geht ja nicht nur um Corona sondern auch seit Jahren schon um das Einhalten von Immissionsvorgaben. Der möglichen Handlungsweisen gibt es viele, von der Veränderung der seit der BuGa verkürzten Sperrzeiten ( diese wurden nicht mehr zurückgenommen! ) aufgrund des Immissionsgesetzes bis hin zum Verbot von Mitbringen von Alkohol, denn das ist ganz bestimmt kein Grundrecht.
Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.

Lkw vollkommen ausgebrannt

Gabriele Friedrich:
Woher kam das Fahrzeug? Es sieht jedenfalls aus wie eine alte Schüssel aus Rumänien oder sonst etwas. Ein paar mehr Informationen hätte man als Leser schon gerne.
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