Politik | 01.04.2021

Bund stärkt mit zwei Millionen Euro-Sofortprogramm landwirtschaftliche Museen in ländlichen Regionen

Erwin Rüddel begrüßt Initiative im Rahmen gleichwertiger Lebensverhältnisse

Erwin Rüddel.Foto: privat

Kreis Neuwied. „Am 1. April 2021 startete auf Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, unter Leitung von Bundesministerin Julia Klöckner, in Zusammenarbeit mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters, das neue zwei Millionen Euro starke Soforthilfeprogramm zur Stärkung der Museumslandschaft in ländlichen Regionen“, erklärt aktuell der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Das neue Programm ist Teil des Soforthilfeprogramms Heimatmuseen und landwirtschaftliche Museen 2021 der Beauftragten der unionsgeführten Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Es richtet sich gezielt an landwirtschaftliche Museen in Städten und Gemeinden mit bis zu 30.000 Einwohnern oder Orten mit ländlichem Charakter, wie im Kreis Neuwied.

„Mit ihren Ausstellungen und Exponaten halten diese Museen in vielen Regionen die Erinnerung an eine Vergangenheit lebendig, in der die Arbeit auf dem Feld, im Stall oder im Wingert noch sehr beschwerlich war. Sie machen die eigene Heimat für Bewohnerinnen und Bewohner begreifbar, sie locken Touristinnen und Touristen in die ländlichen Räume und führen vor Augen, wie rasant sich die Agrarbranche in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat“, konstatiert Rüddel, der selbst auf einem Bauernhof seiner Eltern aufgewachsen ist.

Der Parlamentarier freut sich, dass das BMEL ab dem 1. April zwei Millionen Euro zur Verfügung stellt, um mit jeweils bis zu 50.000 Euro regionale Museen in ländlichen Räumen zu fördern, die sich schwerpunktmäßig den Themen Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Ernährung, Gartenbau, Weinbau und Fischerei widmen.

„Dies ist ein großer Erfolg für die Museen in ländlichen Regionen sowie ein echter Beitrag zu gleichwertigen Lebensbedingungen – denn so können die vielfach ehrenamtlich getragenen Museen in den ländlichen Regionen ihre wertvolle Arbeit auch zukünftig leisten“, betont Rüddel mit dem Hinweis, dass die Maßnahme vom Deutschen Verband für Archäologie e.V. (DVA) durchgeführt wird.

„Ich empfehle jeder Initiative in unserer Region, sich um die Fördermittel aus dem Soforthilfeprogramm des Bundeslandwirtschaftsministeriums zu bewerben. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass kleine, regional verankerte Museen jede Unterstützung zur Weiterentwicklung gebrauchen können“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Ausschreibungsdetails und Bewerbungen unter: www.dva-soforthilfeprogramm.de.

Pressemitteilung des

Büro von Erwin Rüddel

Erwin Rüddel.Foto: privat

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