Politik | 16.03.2020

Verbandsgemeinde Maifeld tritt der Kooperation Elzerland bei

„Es bringt nichts, wenn jeder für sich allein kämpft“

Im Alten Rathaus in Mayen wurde gemeinsame touristische Vermarktung besiegelt

Bürgermeister Maximilian Mumm unterzeichnet den Beitritt der Verbandsgemeinde Maifeld zur Kooperation Elzerland. Darüber freuen sich die bisherigen Partner (vorn von links) Oberbürgermeister Wolfgang Treis für die Stadt Mayen, Bürgermeister Bruno Seibeld für die Verbandsgemeinde Rhein-Mosel und Bürgermeister Alfred Schomisch für die Verbandsgemeinde Vordereifel sowie (hinten von links) Philipp Lohse für die Vereinigung der Benediktiner zu Maria Laach, Bürgermeister Albert Jung für die Verbandsgemeinde Kaisersesch und Jakob Graf zu Eltz für die Burg Eltz. Es fehlt die Vertreterin der Generaldirektion Kulturelles Erbe, die die erweiterte Kooperation später unterschreibt.Foto: WE

Mayen. Mit der Burg Eltz und der Abtei Maria Laach liegen in der näheren Region gleich zwei touristische Attraktionen, die nahezu weltweit bekannt sind und alljährlich mehrere 100.000 Besucher anlocken. Was neben diesen beiden „Leuchttürmen“ des Fremdenverkehrs oft vergessen wird, sind die zahlreichen weiteren Sehenswürdigkeiten und Kleinode, die die Region zu bieten hat. Dies führte 2016 in der geografisch eng miteinander verbundenen Region zu der Erkenntnis, eine gemeinsame Verbindung zu schaffen zur besseren Vernetzung der verschiedenen Angebote. Die Kooperation „Elzerland – Traumorte rund um Burg Eltz und Laacher See“ wurde begründet. In einem starken Verbund richten die Partner ihre Einrichtungen und Attraktionen seither als gemeinsame Marke aus. Die entwickelte Marketingstrategie beinhaltet neben dem Facebook-Auftritt auch die Erstellung einer Corporate Identity sowie eines Corporate Designs, eines gemeinsamen Internetauftritts und Werbemaßnahmen unter der Dachmarke „Elzerland“.

Die Kooperation begründeten die Stadt Mayen mit der Genovevaburg und dem Eifelmuseum, die Verbandsgemeinde Vordereifel mit dem Örtchen Monreal, die Verbandsgemeinde Rhein-Mosel mit der Burg Thurant und der Ehrenburg, die Verbandsgemeinde Kaisersesch mit der Wallfahrtskirche Kloster Maria Martental, Graf und Gräfin Eltz mit der Burg Eltz, die Abtei Maria Laach und die Generaldirektion Kulturelles Erbe mit Schloss Bürresheim.

Obwohl in die Aktivitäten der Kooperation von Anfang an eingebunden, schloss sich die Verbandsgemeinde Maifeld nicht an, weil sie „nicht auf jeden vorbeifahrenden Zug aufspringen muss“, wie es Bürgermeister Maximilian Mumm ausdrückte. Doch der Zug ist nicht vorbeigefahren – und so wurde sich im Maifeld inzwischen eines Besseren besonnen.

In diesen Tagen kamen nun die Kooperationspartner erneut zusammen, um im Mayener Alten Rathaus mit der Verbandsgemeinde Maifeld den weiteren Partner in die gemeinsame touristische Vermarktung aufzunehmen, auf dessen Gebiet die Burg Eltz nun einmal liegt. „Es bringt nichts, wenn jeder für sich allein kämpft“, versicherte Bürgermeister Mumm den sieben Kooperationspartnern als neue Devise des Maifelds vor der Unterzeichnung der Vertragsergänzung. Bürgermeister Bruno Seibeld von der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel freute sich zusammen mit den anderen Partnern über die künftige Zusammenarbeit mit „dem verlorenen und zurückgekehrten Sohn“. WE

Bürgermeister Maximilian Mumm unterzeichnet den Beitritt der Verbandsgemeinde Maifeld zur Kooperation Elzerland. Darüber freuen sich die bisherigen Partner (vorn von links) Oberbürgermeister Wolfgang Treis für die Stadt Mayen, Bürgermeister Bruno Seibeld für die Verbandsgemeinde Rhein-Mosel und Bürgermeister Alfred Schomisch für die Verbandsgemeinde Vordereifel sowie (hinten von links) Philipp Lohse für die Vereinigung der Benediktiner zu Maria Laach, Bürgermeister Albert Jung für die Verbandsgemeinde Kaisersesch und Jakob Graf zu Eltz für die Burg Eltz. Es fehlt die Vertreterin der Generaldirektion Kulturelles Erbe, die die erweiterte Kooperation später unterschreibt.Foto: WE

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