Politik | 20.05.2014

Gesundheitsversorgung in Todenfeld und Hilberath

Experten informieren vor Ort

Beim Informationsnachmittag referierten Dr. Funken, Hausarzt in Rheinbach und Vertreter der Ärztekammer Nordrhein. privat

Rheinbach-Hilberath. Mit immerhin fast 40 Gästen, darunter Bürgermeister Stefan Raetz und die beiden Ortsvorsteher Dr. Reinhard Ganten - Todenfeld und Richard Tenorth - Hilberath, war der Informationsnachmittag des Seniorenbeauftragten in der vergangenen Woche gut besucht. Bei Kaffee und Kuchen konnten sich die interessierten Bürger von Todenfeld und Hilberath im Café in der alten Scheune darüber aufklären lassen, wie sehr der demografische Wandel in ihren Ortsteilen bereits voran geschritten ist und welche gravierenden Auswirkungen für die künftige Gesundheitsversorgung dadurch zu erwarten sind.

Dabei wurden durch den Seniorenbeauftragten Günter Wittmer, den Vertreter der Ärztekammer und Rheinbacher Hausarzt Dr. Oliver Funken, durch das Hausarztzentrum Rheinbach mit der Fachärztin für Innere Medizin und Hausärztin Sabine Donicht sowie durch das Rheinbacher Pflege- und Betreuungsteam mit Stephan Mende, Janine Leven und Miriam Stüger nicht nur aufgezeigt, welche Probleme auf die Bürger zukommen werden.

Klare Sachdarstellungen

Alle Referentinnen und Referenten machten deutlich, welche Anstrengungen bereits unternommen werden und welche künftig noch erforderlich sind, um trotz Hausärztemangel, rasch ansteigendem Pflegebedarf und leerer Kassen eine hinreichende Versorgung bis in die Eifel sicherzustellen. Allen Teilnehmern wurde deutlich, dass ein einfaches „Weiter so“ bereits in wenigen Jahren zu einem bösen Erwachen führen muss.

Denn bei erheblich ansteigender Zahl an alten und damit in der Gesundheitsversorgung anspruchsvolleren Menschen, sinkender Zahl an Ärzten und knappem Pflegepersonal müssen sich schon jetzt alle für ihre Zukunft engagieren, damit die notwendigen Maßnahmen trotz leerer Kassen auch tatsächlich eingeleitet werden. So führte der Seniorenbeauftragte aus, dass von mehr als zwei Duzend aktuell angeschriebenen Rheinbacher Hausärzten nur fünf Praxen daran interessiert waren, sich an einer Diskussion über die künftige Versorgung bis in die Voreifel zu beteiligen.

Die Teilnehmer ließen sich ausnahmslos von den klaren Sachdarstellungen überzeugen und lobten mit Nachdruck, dass eine solch informative Veranstaltung statt in der Kernstadt jetzt in Hilberath angeboten wurde. Sie forderten den Seniorenbeauftragten auf, weitere Informationsnachmittage oder -abende mit praktischen Ratschlägen in diesem Themenbereich folgen zu lassen.

Pressemitteilung des

Seniorenbeauftragten der Stadt Rheinbach,

Dipl.-Ing. Günter Wittmer

Beim Informationsnachmittag referierten Dr. Funken, Hausarzt in Rheinbach und Vertreter der Ärztekammer Nordrhein. Foto: privat

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