FDP-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg
FDP begrüßt Einsparung von Dezernaten im Rhein-Sieg-Kreis
Siegburg. Die FDP-Fraktion Rhein-Sieg begrüßt den aktuellen Vorschlag der schwarz-grünen Koalition, die Anzahl der Dezernate in der Kreisverwaltung von sieben auf fünf zu reduzieren. „CDU und Grüne greifen damit eine Forderung der FDP auf, die unter dem alten Landrat Frithjof Kühn nie durchzusetzen war. Sein Nachfolger Sebastian Schuster sieht das offenbar anders und ist bereit, die Spitze der Kreisverwaltung zu verschlanken“, stellt Karl-Heinz Lamberty, Fraktionschef der Freien Demokraten fest. Im Vergleich zu anderen Kreisverwaltungen sei der Rhein-Sieg-Kreis bislang mit einer besonders üppigen Führungsebene ausgestattet. Wenn nun gemäß dem Motto „Weniger Häuptlinge, mehr Indianer“ umstrukturiert werde, treffe das auf die Zustimmung der FDP, so Lamberty. Die derzeit laufende Organisationsuntersuchung des Kreises könne darüber hinaus einen Beitrag leisten, die Verwaltung für die Zukunft effizient aufzustellen.
Lamberty betont jedoch gleichzeitig, dass es in der Verantwortung der Politik liege, die Beschäftigung im Öffentlichen Dienst attraktiv zu halten. „Wenn wir weiterhin qualifizierte Bewerber für öffentliche Verwaltungen haben wollen, müssen die Rahmenbedingungen im Vergleich mit der Privatwirtschaft konkurrenzfähig sein.“ Der demografische Wandel sei auch für den Rhein-Sieg-Kreis als Arbeitgeber eine Herausforderung, so Lamberty: „In den kommenden Jahren werden viele Mitarbeiter aus der Babyboomer-Generation pensioniert oder in Rente gehen. Den daraus entstehenden Bedarf an nachrückenden Fachkräften zu decken, wird immer schwieriger, denn in Zeiten des Fachkräftemangels ist ein sicherer Job im Öffentlichen Dienst kein Selbstläufer mehr.“ Eine angemessene Bezahlung, flexible Arbeitszeitmodelle sowie attraktive Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten seien Faktoren, mit denen sich auch der Rhein-Sieg-Kreis profilieren müsse.
Pressemitteilung der
FDP-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg
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