Politik | 09.04.2024

Windräder in Andernach

FDP fordert Energiewende mit Rückenwind

Andernach. Die Energiewende ist in vollem Gange und Windkraft spielt dabei ein wichtiges Puzzleteil beim Umstieg auf eine CO2-neutrale Energieversorgung. Der Stadtrat hat bereits 2021 beschlossen, die Potenziale für Windenergie im Stadtgebiet zu prüfen.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Andernach gute Voraussetzungen für die Windkraftnutzung hat. Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit liegt im Stadtgebiet bei etwa sechs Metern pro Sekunde; Voraussetzung um Windkraftanlagen wirtschaftlich zu betreiben zu können.

Bisher gibt es aber noch keine Entscheidung eines Standortes. Für uns als FDP Andernach geht dieser Prozess zu langsam.

Bei der Suche nach geeigneten Standorten für Windräder sollten keine Denkverbote gelten. Grundsätzlich kommen alle Flächen in Frage, die über eine gute Windlast verfügen und an denen keine Naturschutz- oder baurechtlichen Hinderungsgründe bestehen, um Anlagen zu errichten. Aus Sicht der FDP muss der wirtschaftlich beste Standort in Betracht gezogen werden.

Da bereits Mitglieder der verantwortlichen Gremien verfrüht sich an die Öffentlichkeit gewendet haben, sollten die Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Stand schnellstmöglich informiert werden. Bürgerbeteiligungsprozesse und Transparenz tragen dazu bei, Bedenken und Ängste der Bevölkerung auszuräumen und eine breite Akzeptanz für die Windkraftnutzung zu schaffen. Die FDP spricht sich dafür aus, die Bürger stärker zu beteiligen, unter anderem in Form einer Energiegenossenschaft.

Darüber hinaus fordert die FDP die Stadtverwaltung dazu auf, die öffentlichen Gebäude mit Photovoltaik-Anlagen auszustatten, um als gutes Beispiel voran zu gehen. Die Energiewende findet derzeit hauptsächlich in privaten Haushalten statt.

Neben der Windenergie, sind auch Photovoltaik, Wasserkraft, Geothermie und Biogasanlagen weitere Puzzleteile für den erfolgreichen Umstieg auf eine unabhängige Energiegewinnung sein.

Pressemitteilung FDP Andernach

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Kommentare
09.04.202410:28 Uhr
Amir Samed

Windräder und Solaranlagen liefern unzuverlässigen, flatterhaften Strom und können die Versorgung nicht annähernd sicherstellen. Situationen, in denen weder der Wind geht noch die Sonne scheint, nennt man Dunkelflauten. Gemäß einer Studie im Fachblatt «Environmental Research Letters» von 2022 können Phasen ohne wesentlichen Solar- und Windstrom in Deutschland bis zu zwölf Wochen dauern. Folglich müssten wohl teure Backup-Kraftwerke aufgestellt werden, damit die Lichter nicht ausgehen, da alles anderen Optionen als "Klimaschädlich" gebrandmarkt werden, bleibt nur der (beschleunigte) Ausbau der Kernenergie.

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