FDP fordert Stadt zur Zusammenarbeit mit der BIMA auf
Koblenz. Die Koblenzer FDP fordert die Stadt in einem Antrag auf, Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) bei der Vermietung der 312 leer stehenden BIMA-Wohnungen zu prüfen. „Wir benötigen in Koblenz dringend bezahlbaren Wohnraum und können es uns nicht leisten, 312 Wohnungen leer stehen zu lassen“ so Christoph Schöll,
FDP-Fraktionsvorsitzender. Deshalb fordert die FDP die Stadt gegebenenfalls im Zusammenwirken mit der stadteigenen Koblenzer Wohnbau GmbH auf, Möglichkeit der Zusammenarbeit zu prüfen, um diese Wohnungen zeitnah dem Koblenzer Wohnungsmarkt zuzuführen.
„Es müssen nicht alle Wohnungen über einen Zeitraum bis 2032 in einen top energetischen Zustand versetzt werden, bis sie vermietet werden. „Die Wohnungen werden jetzt benötigt und könnten ggfs. auch nach Durchführung kleinerer Renovierungsarbeiten zur Vermietung angeboten werden“, meint auch Sven Schillings, Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes.
Der Vorgang zeige erneut, dass der Staat bei der Behebung des aktuellen Wohnungsmangels überfordert sei. Deshalb solle die BIMA auch den Verkauf von Wohneinheiten an private Investoren prüfen. „Wir können uns in der Wohnungsfrage keinen Stillstand leisten, so FDP-Ratsmitglied David Hennchen.
Pressemitteilung
FDP-Stadtratsfraktion
und FDP-Kreisverband
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