FDP-Kreisverband Neuwied

FDP für eine Rheinquerung zwischen Linz und Remagen

FDP für eine Rheinquerung
zwischen Linz und Remagen

Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Weeser besuchte das Rheinufer bei Linz und Kripp, um auf die Notwendigkeit einer Rheinquerung zwischen den beiden Kreisen erneut hinzuweisen.Quelle: FDP-Kreisverband Neuwied

21.09.2020 - 08:58

Kreis Neuwied. Auf Einladung der beiden FDP-Kreisverbände Neuwied und Ahrweiler besuchte die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Weeser das Rheinufer bei Linz und Kripp, um auf die Notwendigkeit einer Rheinquerung zwischen den beiden Kreisen erneut hinzuweisen.

„Ein erstes Ziel für den langen Verfahrensweg eines solchen Großprojektes könne die Wiederaufnahme einer Brücke oder eines Tunnels zwischen Linz und Remagen in den Bundesverkehrswegeplan sein“, sagte Ulrich van Bebber, Kreisvorsitzender aus Ahrweiler.

„Die nächsten Brücken über den Rhein sind über 20 km in beide Richtungen entfernt, erklärte die Bundestagsabgeordnete Weeser. „Wir als lokale FDP setzen uns schon seit Jahren für eine weitere Möglichkeit zur Rheinquerung ein. Für die Menschen und die Wirtschaft vor Ort wäre das ein echter Zugewinn an Lebensqualität und Standortsattraktivität. Es ist endlich an der Zeit hier groß zu denken und sich nicht im Klein-Klein zu verlieren. Gerade jetzt brauchen wir solche Projekte mit Weitblick, die sich für die Region noch jahrzehntelang lohnen werden. Das Projekt muss endlich ernsthaft Fahrt aufnehmen.“

Für Alexander Buda, Kreisvorsitzender der Freien Demokraten aus Neuwied, wäre eine Rheinquerung an Ort und Stelle nicht nur ein Fortschritt, sondern auch zwingend erforderlich. So zeige am Beispiel anderer Regionen, wie im Mittelrheintal, dass eine ganze Region auf Grund fehlender Infrastrukturen den Anschluss verlieren könne. Dies sei mit Hinblick auf die Kommunalfinanzen und der schwachen Wirtschaftskraft bei den direkten Rheinanliegern auch in unserer Region zunehmend feststellbar. Demgegenüber zeige die Sperrung der Schirrsteiner Brücke bei Mainz, welche enorme Bedeutung eine Rheinquerung für Wirtschaft, Arbeitsplätze und Gesellschaft erlangen kann.

„Doch für die Realisierung eines solchen Projektes ist es zwingend erforderlich, dass die ganze Region sich dafür einsetzt“, so Buda. So müssten alle Akteure des politischen Spektrums an einem Strang ziehen. Ein „wegducken“, wie es derzeit üblich wäre, verhindere die Weiterentwicklung der Region. „Hier erwarten wir ein klareres Bekenntnis unserer politischen Mitbewerber für die Rheinquerung“, resümiert der FDP-Chef. Gerade zur kommenden Landtags- und Bundestagswahl müsse das Projekt wieder auf die Agenda, denn hier werde die kommende Wegrichtung entschieden. Aber auch die Wirtschaft, das Gesundheitswesen, der Katastrophenschutz, die Sozialverbände und letztlich auch jeder einzelne Bürger seien in dieser Frage gefordert, um ein Fortkommen zu erreichen.

Mit Bedauern sehen die Liberalen heute schon die Folgen der fehlenden Rheinquerung in Verbindung mit der Corona-Pandemie. So seinen gerade die vielen kleinen Orte am Rhein in der Region stark touristisch ausgeprägt. Wie der Dachverband des Hotel- und Gastronomiegewerbes, DEHOGA, in Rheinland-Pfalz nun mitteilte, seien hiervon zwischen 15 und 30 Prozent aller Betriebe direkt von der Insolvenz betroffen. Hierdurch verbinden sich für zum Nachteil der heimischen Tourismusbranche schlechte wirtschaftliche Rahmenbedingungen mit einer schwachen Verkehrsinfrastruktur.

Zur Planung einer Fuß- und Radverbindung zwischen den beiden Rheinseiten bei Erpel hingegen sehen die Freien Demokraten kein weiteres Konfliktpotential zu einer großen Lösung. Denn während das eine Projekt eher einen Freizeitcharakter bedient, geht es bei der großen Lösung um grundsätzliche Dinge wie Arbeit, Wirtschaft und Versorgung.

Pressemitteilung der

FDP-Kreisverband Neuwied

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Kommentare
Patrick Baum:
@Antje Schulz, es ist völlig richtig, daß in der AfD Rheinland-Pfalz das Chaos herrscht. Nicht ohne Grund liegt die AfD in Rheinland-Pfalz in den aktuellen Umfragen zur Landtagswahl zum Glück deutlich unter ihrem Wahlergebnis von 2016. Der Grund dafür liegt in der katastrophalen Arbeit des AfD-Landesvorstands um die Führungspersonen Michael Frisch und Jan Bollinger. Inhaltlich hat die AfD Rheinland-Pfalz außer abstrusen Forderungen nichts zu bieten. Zum Leserkommentar von Natalie Bleck ist zu schreiben, daß diese auch eine AfD-Funktionärin ist. Sie ist auch die Ehefrau des AfD-Abgeordneten Andreas Bleck, der fast 20 Semester Semester erfolglos auf Lehramt studiert hat und jetzt ohne jeglichen Berufs- oder Studienabschluß im Bundestag sitzt.
Natalie Bleck:
Es nicht richtig, dass Herr Frisch die Maskenpflicht in Schulen befürwortet hat. Er sprach sich Ende April - als es noch deutlich weniger Daten zu Covid-19 gab - für eine Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen aus. Und er hat kritisiert, dass die Landesregierung es versäumt hat, flächendeckend professionelle Schutzmasken für die Bevölkerung zu beschaffen. Und damit hat er Recht! Denn diese sind nun mal besser als selbstgenähte Baumwollmasken, wie erste Studien zeigen. Im Übrigen hatte die Regierung in den letzten Monaten ausreichend Zeit, Masken zu beschaffen und hat es wieder einmal versäumt.
Michael Friscg:
@Antje Schulz: Die Forderung nach einer Maskenpflicht stammt von Anfang März. Zu diesem Zeitpunkt war sie durchaus berechtigt. Und vor allem war sie auf professionelle Masken bezogen. Das, was die meisten Leute jetzt benutzen, wird auch von Experten als wenig bis gar nicht hilfreich bezeichnet. Heute sogar vom Präsidenten der Bundesärztekammer:https://www.welt.de/vermischtes/article218369132/Corona-Aerztepraesident-zweifelt-an-Alltagsmasken-Kritik-von-Lauterbach. (Link von der Redaktion entfernt) Hinzu kommt, dass das Tragen im Unterricht noch einmal eine ganz andere Frage ist. Denn es ist eine enorme Belastung für unsere Kinder, stundenlang mit einer Maske in der Schule sitzen zu müssen, obwohl nachgewiesen ist, dass die Schulen keine Infektionstreiber sind. Das grenzt an Körperverletzung! Den Widerspruch, den Sie zu konstruieren versuchen, gibt es jedenfalls definitiv nicht!
Gabriele Friedrich:
In Deutschland gibt es zumindest derzeit keinen Grund zum feiern. Es ist mir unbegreiflich, das die Leute nicht die Zeit nutzen um zu Hause mal was zu machen. Es gibt so viel zu tun ...packt es an und bleibt daheim. Egoismus schlägt irgendwann zurück, wenn die Feiernasen selber dran kommen und krank werden.

Kleiderhaus schließt

Gabriele Friedrich:
Das ist ja klar, die Leute bekommen nun die finanzielle Unterstützung im ALGII und können prima damit zu KiK und Co. Ich würde weiter sammeln für Obdachlose, der Winter kommt !!! Kindersachen kann man ja ebenso in Flüchtlingsunterkünften abgeben oder einschweißen und aufheben- das geht ja weiter und hört nicht "heute" auf.
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