FDP Kreistagsfraktion Rhein-Sieg
FDP klar pro Südtangente
Unterstützung für Landrat Schuster
Rhein-Sieg-Kreis. Die FDP-Fraktion im Kreistag Rhein-Sieg unterstreicht angesichts der aktuellen Diskussion um die Südtangente ihre klare Haltung zu dieser Frage: Die Freien Demokraten stehen weiterhin für einen Bau dieser Verkehrsverbindung und fordern eine Aufnahme in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans. „Eine wirksame Entlastung unserer Region kann es nur geben, wenn wir den Autobahnring Bonn im Süden komplettieren. Die Südtangente ist enorm wichtig, um den Verkehrsinfarkt für Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis abzuwenden“, so FDP-Fraktionschef Karl-Heinz Lamberty.
Die Freidemokraten unterstützen die Position von Landrat Sebastian Schuster, der deutlich gemacht hat, dass es einen regionalen Konsens nur unter Einbeziehung der Südtangente geben könne: „Für den gesamten Kreis und vor allem für die vom Durchgangsverkehr geplagten Ortschaften im Siebengebirge müssen wir bei der Südtangente standhaft bleiben. Wer die Verkehrssituation in Orten wie Oberdollendorf und Ittenbach kennt, kann nicht ernsthaft bezweifeln, dass der Bau der Südtangente wichtig ist“, betont Lamberty.
Die FDP erwarte, dass sich nicht nur Landrat, CDU und FDP im Kreistag, sondern auch die anderen Fraktionen sowie die Bundestags- und Landtagsabgeordneten des Rhein-Sieg-Kreises zur Südtangente bekennen. „Als Vertreter der Bürger unseres Kreises stehen wir alle in der Pflicht, um dieses wichtige Bauprojekt zu fördern. Wer sich jetzt davonstiehlt und die Südtangente fallen lässt, schadet den Pendlern, der Wirtschaft und den Bürgern des Rhein-Sieg-Kreises“, so Lamberty.
Pressemitteilung
FDP Kreistagsfraktion Rhein-Sieg

Also, ich bin Pendler, Bürger und IHK-Zwangsmitglied - Meine Stimme vertretet Ihr schon mal nicht.
Ich bin Bürger mit Gewerbe im Rhein-Sieg-Kreis und fahre Jahre lang von Hennef nach Bonn. Als im vorletzten Jahr Arbeiten an der Südbrücke durchgeführt wurden, suchte sich der Verkehr andere Wege. Seit dem geht es schneller. Wenn wir uns die LKW aus Luxemburg, Belgien, NL und Frankreich auf die Südbrücke stellen, was soll dadurch gewonnen werden????
Deswegen kommt niemand schneller zur Telekom oder Post, oder anderen Kunden - Es staut sich heute schon an den Abfahrten! Die T-Comler werden dann wohl durch Beuel kriechen, die Postler direkt durch Bonn. Sobald die Brummifahrer die Schleichwege kennen, was passiert dann wohl?
Wer kommt für die Mehrkosten auf, die garantiert entstehen werden?
Die Herren Beführworter sollten eine persönliche Kostenübernahme unterzeichnen müssen.
"Tangente" war das vielleicht mal zu Beginn der Planung, heute ist es ein Stich mitten durch die Stadt.