Städtische Grundschulen:
FWG fordert Transparenz und einheitliche Standards
Andernach. Die Fraktion der Freien Wählergruppe Andernach e.V. (FWG) beantragt, im Schulträgerausschuss am 19. März den Tagesordnungspunkt „Sachstand zur baulichen, räumlichen und pädagogischen Ausstattung der städtischen Grundschulen sowie Perspektiven zur Herstellung einheitlicher Standards“ zu behandeln. Ziel ist es, einen transparenten und vergleichbaren Überblick über die Situation aller städtischen Grundschulen zu erhalten.
In der öffentlichen Wahrnehmung – insbesondere bei Eltern – werden deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Grundschulen hinsichtlich Ausstattung, baulichem Zustand und infrastrukturellen Rahmenbedingungen wahrgenommen. Aus Sicht der FWG sind diese Unterschiede zunehmend problematisch, da sie die Chancengleichheit im Bildungsbereich beeinträchtigen können.
„Eltern erleben sehr konkret, dass die Lernbedingungen je nach Schulstandort unterschiedlich sind. Das darf aus unserer Sicht nicht der Maßstab für gute Bildung in Andernach und den Stadtteilen sein“, betont Timur Külahcioglu, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FWG.
Die FWG fordert daher eine detaillierte Berichterstattung der Verwaltung zu zentralen Aspekten wie der Ausstattung der Klassenzimmer, dem baulichen Zustand der Schulgebäude, der Qualität von Schulhöfen und Außenflächen, der sportlichen Infrastruktur sowie zu bisherigen und künftig notwendigen Investitionen. Grundlage hierfür soll ein schulbezogener Überblick sein, der Vergleiche ermöglicht und bestehende Unterschiede sichtbar macht.
„Nur wenn wir wissen, wo wir stehen, können wir verantwortungsvolle Entscheidungen treffen und Investitionen gezielt priorisieren“, so Külahcioglu weiter. „Unser Anspruch ist es, allen Kindern – unabhängig vom Schulstandort – vergleichbare und zeitgemäße Lern- und Aufenthaltsbedingungen zu bieten.“
Darüber hinaus bittet die FWG um eine Darstellung möglicher Planungen zur Einführung einheitlicher Standards in den genannten Bereichen sowie um eine erste Einschätzung des dafür erforderlichen Investitionsvolumens.
Aus Sicht der FWG ist Transparenz ein entscheidender erster Schritt, um strukturelle Unterschiede nicht nur zu benennen, sondern sie langfristig auch abzubauen.
Pressemitteilung der
Freien Wählergruppe
Andernach e. V.
