Bürgermeisterkandidat Sven Schnieber legt Zehn-Punkte-Programm vor
Fahrplan für die ersten hundert Tage
Meckenheim. Die ersten hundert Tage einer Amtszeit gelten als Prüfstein. CDU-Bürgermeisterkandidat Sven Schnieber hat sich für diesen Zeitraum, sollte er gewählt werden, ein Zehn-Punkte-Programm vorgenommen:
1. Er plant einen Betreuungsgipfel für Kitas und die Offene Ganztagsschule mit Trägern, Elternvertreterinnen und -vertretern und der Stadtverwaltung. Ziele sind eine Bestandaufnahme sowie das Erarbeiten von Sofortmaßnahmen und langfristigen Perspektiven für die Kinderbetreuung in Meckenheim.
2. Zum Thema Sicherheit und Verkehr kündigt Schnieber die „Aktion Sichere Schulwege“ an unter anderem mit neuen Markierungen und Piktogrammen für Tempo-30-Zonen. Auch wird er ein Gespräch rund um die Themen Sicherheit, Prävention und Präsenz der Polizei im Stadtgebiet mit dem Polizeipräsidenten verabreden.
3. Seine Digitalagenda soll es Bürgerinnen und Bürgern leichter machen, ihre Anliegen an die Verwaltung zu bringen und digital zu erledigen.
4. Im Themenschwerpunkt Unternehmerpark & Lebendige Innenstädte wird Schnieber die Vermarktung des Unternehmerparks Kottenforst vereinfachen. Zum Thema Innenstadtbelebung plant er eine Ideenwerkstatt mit Bürgerschaft, Handel, Vereinen und Kulturinitiativen, bei der gemeinsam Ideen gegen Leerstand und für mehr Aufenthaltsqualität entwickelt werden.
5. Die Interkommunale Zusammenarbeit bei Beschaffung, Verwaltung und Kultur wird vorangebracht. Ziel ist unter anderem eine „Kult(o)ur GmbH“ mit den Nachbarkommunen. So lassen sich Ressourcen gemeinsam nutzen, und alle Kommunen können sparen.
6. Sven Schnieber hat vor, das Ehrenamt zur Chefsache zu erklären und die vorhandene Stelle zur Koordination direkt beim Bürgermeister anzusiedeln mit dem Ziel, Ressourcen und Kompetenz zu stärken.
7. Einen Schwerpunkt setzt der CDU-Kandidat auch beim Ziel, mit kleineren Maßnahmen sofort sichtbare Erfolge zu erzielen – Beispiele sind zusätzlicher Grünschnitt, mehr Mülleimer und neue Sitzmöglichkeiten in Plantagen und Grünanlagen sowie kleine Verbesserungen im Stadtbild. Anregungen der Bürgerinnen und Bürger sollen schnell umgesetzt werden.
8. Zu einem Seniorengipfel werden Vertretungen wie das Forum Senioren, Pflegeeinrichtungen und Wohlfahrtsverbände eingeladen. Themen sind etwa Mobilität, Teilhabe, Vorgehen gegen Einsamkeit und altersgerechte Angebote.
9. Parallel dazu plant Schnieber auch eine Jugendkonferenz unter dem Motto „Junge Menschen gestalten ihre Stadt mit“. Es geht um Freizeitangebote, digitale Teilhabe, Zukunftsperspektiven und alles, was jungen Leuten am Herzen liegt.
10. Sven Schnieber wird regelmäßig Bürgergespräche in allen Ortsteilen anbieten nach dem Motto „zuhören, aufnehmen umsetzen – für kurze Wege zwischen Rathaus und Bürgerschaft“.
„Natürlich gibt es noch viele weitere Themen, die den Menschen auf den Nägeln brennen“, sagt Schnieber. „Aber neben dem laufenden Verwaltungsgeschäft, der politischen Arbeit und den Bürgerkontakten habe ich mir konkret diese zehn Schwerpunkte für die erste Zeit vorgenommen und will mich daran gern messen lassen. In meiner beruflichen Laufbahn habe ich tausende von Verwaltungsprozessen verantwortet, war in politische Entscheidungsprozesse eingebunden und habe in politischen Gremien mitgearbeitet. Diese Erfahrung möchte ich direkt nutzen – zum Wohl der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger“, betont Schnieber. Nach drei Monaten soll eine Bilanz vorgelegt werden – transparent, nachvollziehbar und für alle zugänglich.
Pressemitteilung
„Team Sven Schnieber“
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