Auch Malerhandwerk spürt den Lockdown
Fehlende Perspektive wirkt sich auf die Auftragslage aus
Innungsobermeister Lenzen im Gespräch mit Reiner Friedsam
Kreis Ahrweiler. Nachdem vor dem Ausbruch der Pandemie die Auftragsbücher vieler Handwerksbetriebe gut gefüllt schienen, macht sich mittlerweile die Corona-Krise auch hier in vielen Bereichen bemerkbar. Besonders hart betroffen war das Friseurhandwerk, die auf Beschluss der Ministerkonferenz ab 1. März wieder ihre Betriebe öffnen dürfen. In anderen Bereichen macht sich der Lockdown jedoch mittlerweile deutlich bemerkbar. Kfz-Werkstätten haben aufgrund von Homeoffice und Kurzarbeit weniger Inspektionen und Reparaturen zu verzeichnen. „Auch im Malerhandwerk sind die Auswirkungen mittlerweile deutlich zu spüren“, erklärt Innungsobermeister Guido Lenzen. „Während die Betriebe unserer Branche das vergangene Jahr nach dem Einbruch während des ersten Lockdowns noch überwiegend positiv gestalten und abschließen konnten, ist aktuell die Verunsicherung bei den Menschen zu spüren“.
Sein Betrieb hatte in den letzten Wochen einige Absagen oder Auftragsverschiebungen für Innenraumarbeiten zu verzeichnen. Bei den anderen Innungsbetrieben sei die Auftragslage unterschiedlich. Das hänge natürlich auch von der Kundenstruktur ab. Für die nächsten Wochen hoffe das Malerhandwerk auf eine andauernde gute Witterung. Dies begünstige dann die Aufträge für Fassadengestaltungen. Landtagskandidat Reiner Friedsam: „Die Menschen brauchen dringend nachvollziehbare Öffnungsstrategien und Perspektiven seitens der Politik“. Dies wäre insbesondere auch wichtig für die Gesamtstimmung in der Bevölkerung. Damit einher gehen dann auch die Pläne zur Verschönerung von Haus und Garten. Darauf hofft nicht nur das Malerhandwerk, sind sich der Innungsobermeister und Reiner Friedsam sicher. Pressemitteilung
Reiner Friedsam,
FREIE WÄHLER
