Zukünftiges Baugebiet „Weinberger Gärten“ in Meckenheim
„Feste Kontingente für integrativen Wohnungsbau“
UWG will textliche Festlegung einfordern
Meckenheim. Die derzeit häufig geäußerte Forderung nach erhöhten Anstrengungen der Kommunen im sogenannten sozialen Wohnungsbau zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum geht der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) Meckenheim nicht weit genug. Darauf wies deren stellvertretende Vorsitzender Hans-Erich Jonen in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt in aller Deutlichkeit hin. Es gelte vielmehr bei zukünftigen Wohnbaumaßnahmen darüber hinaus den allgemeinen demografischen Entwicklungen Rechnung zu tragen und die Bedürfnisse von Menschen mit Beeinträchtigungen im Fokus zu behalten.
Es könne nicht nur darum gehen, bezahlbaren Wohraum zu schaffen, sondern dieser müsse auch barrierefrei sein, um älteren Menschen die Aufgabe ihrer häufig zu groß gewordenen Immobilien zu erleichtern und diese, ebenso wie behinderte Mitbürgerinnen und Mitbürger, in einem neuen Wohnareal zu integrieren.
Im Rahmen der Diskussionen zum Aufstellungsbeschluss für das zukünftige Baugebiet „Weinberger Gärten“ wies Jonen daher darauf hin, dass seine Fraktion im Zuge des Bauleitverfahrens die textliche Festlegung eines definierten Kontingents der vorhandenen Wohnbaufläche für den „Integrativen Wohnungsbau“ einfordern werde. Die Größenordnung soll nach Vorstellung der Unabhängigen Wählergemeinschaft zeitnah, spätestens zur Beschlussfassung über die Offenlage des Bebauungsplans, in einem interfraktionellen Dialog unter Beteiligung des zuständigen Fachbereichs der Verwaltung der Stadt Meckenheim festgesetzt werden.
Pressemitteilung der
UWG Meckenheim
