Politik | 18.07.2024

Florian Müller löst Karl Gundert als Ortsbürgermeister ab

Der neue Gemeinderat von Weibern mit altem und neuem Ortsbürgermeister.  Foto:Florian Müller

Weibern. Stühlerücken im Weiberner Gemeindeparlament: Nach einer von Krisen geschüttelten Legislaturperiode und einem fast 30-jährigen kommunalpolitischen Engagement legt der bisherige Ortsbürgermeister Karl Gundert eine Pause ein und wird auch nicht sein Mandat als Ratsmitglied wahrnehmen. Als sein Nachfolger und neuer Ortschef wurde Florian Müller (FWG) von ihm ins Amt eingeführt und vereidigt. Während der 58-jährige Helmut Reuter (FWG) als Erster Beigeordneter bestätigt wurde, stellt die SPD-Fraktion in Person des 35-jährigen Andreas Klein nach vielen Jahren wieder mal einen Beigeordneten. Wieder zurück am Ratstisch ist nach fünfjähriger Unterbrechung Peter Josef Schmitz, der künftig als FWG-Fraktionssprecher fungieren wird und als Ex-Gemeindeoberhaupt (20 Jahre lang) dem neuen eine wertvolle Stütze sein dürfte.

Florian Müller hat sich bei der Wahl mit 56 Prozent der Stimmen durchgesetzt. Nicht zuletzt wegen seines großen ehrenamtlichen Engagements in seinem Heimatort. „Der TuS Weibern liegt mir besonders am Herzen, seit 1978 bin ich Mitglied und seit 1988 arbeite ich im Vorstand“, bekennt der 54-Jährige. 2019 wurde er in den Gemeinderat gewählt, nun will er als Bürgermeister unsere Heimat pragmatisch und zukunftsorientiert weiterentwickeln. Nach der Grundschule in Weibern und dem Realschulabschluss in Mayen absolvierte er eine Ausbildung zum Steinmetz und ist seit 2012 mit dem eigenen Betrieb selbstständig.

Mit Dank und einem Präsent verabschiedet wurden diejenigen, die künftig nicht mehr dem Ratsgremium angehören: Jürgen Fink (eine Legislaturperiode), Bernd Rausch (16 Jahre), Johannes Montermann (20 Jahre) und Eugen Ritzdorf (23 Jahre, davon 21 als Fraktionssprecher). Weiter dabei sind drei Frauen: Elfriede Schumacher (FWG), die als Nachrückerin für Müller vor ihrer dritten Amtszeit steht, Elke Kühn (FWG) und Marion Stoltz (SPD). Nachgerückt sind auch Frank Hilger (CDU) für Gundert und Lars Perk (SPD) für den zweiten Beigeordneten Klein. Sie komplettieren das Dorfparlament mit folgender Aufteilung: Die FWG verfügt über sieben Sitze, außer den bereits Genannten zählen Ralf Krayer, Elmar Dölle und Jochem Schild dazu. Zur fünfköpfigen CDU-Fraktion gehören noch Tim Radermacher, Heinz-Udo König, Thomas Brust und Bastian Meid. Für die SPD (4 Sitze) haben noch Tobias Stein und David Bouhs Stimmrecht.

Einigkeit bei personeller Weichenstellung

Einigkeit herrschte in der Frage der Ausschussbesetzung. Die fünf Ausschüsse verfügen über jeweils sechs Mitglieder (FWG 3, CDU 2 und SPD 1). Der Ausschuss für Fremdenverkehr, Senioren, Jugend und Kultur ist besetzt mit Bernhard Risse, Elke Kühn, Bernhard Klapperich, Bastian Meid, Heinz-Udo König und Carolin Schlich. In den Ausschuss für Planung, Bau und Dorferneuerung wurden Ralf Krayer, Dominik Hennrichs, Elfriede Schumacher, Tim Radermacher, Jürgen Fink und Marion Stoltz gewählt. Im Finanzausschuss haben Elke Kühn, Elmar Dölle, Peter Josef Schmitz, Thomas Brust, Frank Hilger und Tobias Stein Sitz und Stimme. Der Rechnungsprüfungsausschuss ist besetzt mit Elke Kühn, Elmar Dölle, Peter Josef Schmitz, Thomas Brust, Heinz-Udo König und Lars Perk. In der Verbandsversammlung Freizeitbad Brohltal ist jede Fraktion vertreten mit Helmut Reuter (FWG), Bastian Meid. (CDU) David Bouhs (SPD). Dem Umlegungsausschuss gehören die Maklerin Elena Rummel und Rechtsanwalt Eugen Ritzdorf (beide FWG), Heinz-Udo König (CDU) und Lars Perk (SPD) an.

Der neue Gemeinderat von Weibern mit altem und neuem Ortsbürgermeister. Foto:Florian Müller

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