Monrepos Archäologisches Forschungszentrum und Museum für menschliche Verhaltensevolution
Förderantrag wurde bewilligt
Neuwied. „Gemeinsam mit dem Bildungsbüro des Landkreises Neuwied und den drei Grundschulen der Verbandsgemeinde Bad Hönningen entstand die Idee, Kindern im Alter von 8 bis 10 Jahren die Evolution menschlichen Verhaltens in unserem Außerschulischen Lernort spielerisch nahezubringen und über die Initiative „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Deutschen Museumsbundes eine Projektförderung zu beantragen,“ erläutert Dr. Frank Moseler, Leiter des Museums Monrepos, welches Teil des Römisch-Germanischen Zentralmuseums, Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie, ist. Inhaltlich geht es um Fragen wie: Warum schaue ich so gerne in die alte, verstaubte Kiste auf dem Dachboden? Und warum macht das Abendessen mit der Familie viel mehr Spaß als ganz alleine? Diesen und anderen Fragen rund um das menschliche Verhalten gehen Kinder im Projekt „Ich bin ja wie die! Der Steinzeitmensch in mir“ nach und werden feststellen: Wir Menschen ticken doch alle irgendwie gleich. „Und was genau die Steinzeitmenschen damit zu tun haben, erforschen die Kinder ebenfalls in diesem zweiwöchigen Ferienkurs“, so Dr. Moseler weiter.
„Kultur macht stark“ fördert Projekte der kulturellen Bildung, die vor Ort zu mehr Bildungsgerechtigkeit beitragen. Mit „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ fördert das BMBF daher seit 2013 Angebote der kulturellen Bildung, in denen Kinder und Jugendliche mit erschwertem Bildungszugang neue Perspektiven entwickeln können und in ihrer Kreativität und Persönlichkeit gestärkt werden. „Voraussetzung der Förderung ist eine Kooperation zwischen mindestens drei Organisationen. Wir hoffen, dass wir auch in den kommenden Förderjahren durch die Kooperation zwischen Monrepos, unserem Bildungsbüro und weiteren Grundschulen im Landkreis Neuwied Kindern die Teilnahme an diesem Projekt ermöglichen können,“ freut sich Bildungsdezernent Michael Mahlert.
„Wir sind sehr froh, dass das Projekt bereits in den Herbstferien mit 15 bis maximal 20 Kindern starten kann. Das war zum Zeitpunkt der Antragstellung coronabedingt keineswegs klar“, ergänzt Schulleiterin Andrea Winkelmann. „Besonders erfreulich ist, dass neben der pädagogischen Arbeit auch der Bustransfer vollständig finanziert werden kann und den teilnehmenden Kindern keine Kosten entstehen“, so Andrea Oosterdyk und Laura Schaaf vom Bildungsbüro.
Das „Auftakt-Projekt„ umfasst in den Herbstferien vom 12. bis 23. Oktober zehn Tage, jeweils von 9 bis 15 Uhr und beginnt mit Schülerinnen und Schülern der dritten und vierten Klassen der Mariengrundschule in Bad Hönningen. Die kommenden Ferien 2021 sind für Schülerinnen und Schüler der Grundschulen Rheinbrohl und Leutesdorf fest eingeplant.
Pressemitteilung
Kreisverwaltung Neuwied
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