Politik | 23.03.2016

Fraktion „Die Swisttaler“

Förderentscheidungen

Durch Städtebau-Sonderprogramm des Stadtentwicklungsministeriums werden insgesamt 147 Projekte in NRW mit insgesamt 72 Millionen Euro gefördert

Swisttal. Am 18. März teilte eine unabhängige Expertenjury ihre Förderentscheidungen mit. Bekanntlich hat die Gemeinde Swisttal kurz vor Fristende des Förderprogramms noch zwei Förderanträge gestellt. Der Antrag der SPD Ratsfraktion zum Um- und Ausbau des Jugendtreffs in Heimerzheim in Höhe von 175.840 Euro wurde goutiert. Die Fraktion „Die Swisttaler“ hat diesen Antrag in vollem Umfang unterstützt und freut sich, dass im Alten Kloster jetzt endlich ein Ausbau von Räumlichkeiten für eine umfassende Jugendarbeit und einen erweiterten Jugendtreff realisiert werden kann. Damit haben die Jugendlichen aus Heimerzheim und den Nachbarorten die Möglichkeit, einen zeitgemäß gestalten Jugendtreff nutzen zu können.

Bei der Gestaltung der Räumlichkeiten sollten die Interessen und Vorstellungen der Jugendlichen im größtmöglichen Umfang berücksichtigt werden. Der Jugendtreff wird damit entsprechend den Vorgaben des städtebaulichen Sonderprogramms auch ausgezeichnete Voraussetzungen für Integrationsmaßnahmen der in Heimerzheim und in den umliegenden Orten lebenden Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien bieten.

Der zweite Förderantrag zur Umgestaltung der Sportanlage in Heimerzheim hat dagegen keine Berücksichtigung in dem Förderungsprogramm gefunden. Die Fraktion „Die Swisttaler“ hatte in der entscheidenden Ratssitzung bereits Bedenken zu dem Förderantrag gestellt. Ziel des Antrags war die vollständige Sanierung des Sportplatzes mit einem Kunstrasen sowie einer Kunststoffbeschichtung für die Laufbahn und die übrigen leichtathletischen Anlagen. Schon im vorausgehenden Fachausschuss hatte die Fraktion „Die Swisttaler“ darauf gedrängt, dass die Bürgermeisterin unabhängig von dem Förderantrag weiter an der Planung der vom SSV Heimerzheim favorisierten Hybridrasenlösung arbeiten solle. Nachdem im Rat diese Zusage erteilt wurde, haben die Ratsvertreter von „Die Swisttaler“ den Förderantrag unterstützt. Der Versuch, Fördermittel zur Sanierung der Sportanlage zu generieren ist gescheitert, was wiederum nicht wundert, da sich der eigentliche Zweck der Fördermaßnahme, nämlich die umfassende Integration von Flüchtlingen, nur rudimentär im Antrag wiedergefunden hat.

Verlierer sind der SSV Heimerzheim, die Schüler der Heimerzheimer Schulen und natürlich die sportbegeisterten Flüchtlingskinder und -jugendlichen. Der SSV Heimerzheim steht genau wieder da, wo er zu Jahresbeginn stand. Die Fraktion „Die Swisttaler“ wird es künftig nicht hinnehmen, dass der größte Swisttaler Ortsteil mit seinen sportbegeisterten Bürgern weiterhin in Abenteuer mit ungewissem Ausgang geführt wird. Das Projekt zur Sanierung der Sportstätten Heimerzheim muss jetzt erste Priorität in der Maßnahmenumsetzung haben. Wir fordern hierfür umgehende und konsequente Unterstützung aller Fraktionen und der Bürgermeisterin ein.

Pressemitteilung

Ratsfraktion „Die Swisttaler“

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