Politik | 16.02.2021

FWG im Landkreis Ahrweiler

Förderung der Karnevalsvereine und der Brauchtumspflege

Falsche Darstellung der Kreis SPD

Kreis AW. Die FWG im Kreis Ahrweiler will weder an den Förderrichtlinien rütteln, noch die Förderung der Karnevalsvereine auf den Prüfstand stellen. Das ist die erste falsche Darstellung der Kreis SPD. Hans-Josef Marx hat als KuA-Mitglied der FWG zu Beginn seiner Ausführungen klargestellt, dass er die Förderung der Karnevalsgesellschaften unterstützt. Er hat lediglich auf die unklaren Förderrichtlinien hinsichtlich der baulichen Anlagen, hingewiesen. Jochen Seifert hat dies noch ergänzt durch den Hinweis auf die Festsetzung in der Richtlinie unter Punkt 1.2 „Ausgeschlossen von einer Förderung sind: „Fahrzeuge zur Personenbeförderung und sonstigem Transport.“ Danach ist eine Förderung nicht möglich. Er hat daher den Vorschlag gemacht, den Hinweis auf die Förderfähigkeit von Karnevalswagen mit einem Beisatz zu ergänzen. Dazu sah man keine Veranlassung, obwohl man mit diesem Zusatz die Situation endgültig hätte klarstellen können. Da alle anderen Vertreter im KuA diese Unstimmigkeit durch ihr Votum tolerierten, hat Jochen Seifert, auch weil die FWG in vielen Kommunen im Kreis intensiv im Karneval tätig ist und weil offensichtlich ein Antrag auf eine berechtigte „kleine“ Änderung keinen Erfolg hat, mit dafür gestimmt. Die Förderung von Karnevals- und Festwagen wurde nie in Frage gestellt. Das ist die zweite falsche Darstellung der SPD. Die FWG-Initiative hat auch überhaupt nichts mit mangelndem Feingefühl zu tun, wie von der SPD suggeriert wird. Es geht hier einzig und allein um eine fehlerfreie Richtlinie und die FWG kann nicht dafür, dass die Berichte über die ehrenamtlichen Förderungen generell jedes Jahr im Januar und damit zu Beginn der Karnevalszeit im KuA behandelt werden. Es gab auch keine „klare“ Mehrheit im KuA, das ist die dritte falsche Aussage, sondern einen einstimmigen Beschluss (mit einer Enthaltung). Die Erleichterung, und die Freude der SPD, kann daher noch größer werden.

Pressemitteilung

Jochen Seifert,

FWG-Fraktionsvorsitzender

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