Konzept zur Einführung einer Waldgruppe im Kindergarten Waldorf vorgestellt
Forstwirtschaftsplan 2019 vom Gemeinderat beschlossen
Waldorf. Nur wenige Tagesordnungspunkte umfasste die öffentliche Gemeinderatssitzung am 18. Dezember. Vorangegangen war dem öffentlichen Sitzungsteil eine nichtöffentliche Sitzung. Ortsbürgermeister Hans-Dieter Felten unterrichtete zunächst den Rat darüber, dass im Jahr 2017 keine Verträge mit Rats- oder Ausschussmitgliedern abgeschlossen wurden, die der Unterrichtungspflicht gemäß § 33 Abs. 2 GemO unterliegen.
Dem Rat lag sodann der Entwurf des Forstwirtschaftsplanes für das nächste Jahr vor. Durch die diesjährige anhaltende Dürreperiode und den damit verbundenen Schäden durch Borkenkäferbefall und den damit verbundenen Aufforstungsarbeiten ist es nicht möglich, den Forstwirtschaftsplan für das Jahr 2019 positiv zu gestalten.
Der Forstwirtschaftsplan für das Jahr 2019 schließt mit einem Fehlbetrag in Höhe von 1.403 Euro ab.
Ohne große Diskussion beschloss der Gemeinderat einstimmig den Forstwirtschaftsplan für das Jahr 2019 und übernimmt diesen in der vorliegenden Fassung in den Haushaltsplan 2019. Auch stimmte der Rat einstimmig einem Umbau und einer Nutzungsänderung eines bestehenden Wohnhauses auf dem Grundstück in der Gemarkung Waldorf, Flur 2, Flurstück 167, gemäß § 36 BauGB zu. Im kommenden Jahr wird der Kindergarten St. Remaclus in Waldorf den Gemeinderat wohl öfter beschäftigen. Die vorhandenen Kapazitäten reichen nicht aus, den Bedarf der Waldorfer Kinder abzudecken. So keimte die Idee, mit der Gründung einer Waldgruppe für etwas Entlastung zu sorgen.
Die Kindergartenleitung hat im November eine Informationsveranstaltung mit interessierten und betroffenen Eltern abgehalten. Wie die Leiterin der Kita in Waldorf, Astrid Gehrke, erläuterte, bestehe hier durchaus Interesse seitens der Eltern an der Gründung einer solchen Waldgruppe. Gemeinsam mit Erzieherin Petra Schneider, die im nächsten Jahr eine Fortbildung speziell hierzu macht, erläuterte sie das Ergebnis einer Besichtigung einer solchen Einrichtung in Emmelshausen, wo eine solche Waldgruppe bereits seit 18 Jahren besteht. Die beiden Erzieherinnen informierten den Rat auch über mögliche Tagesabläufe.
Im Laufe der Diskussion über das Für und Wider tauchten auch Fragen auf, die bis zur nächsten Ratssitzung durch die Verwaltung geklärt werden sollen. Im Rahmen der Beratungen über den Haushalt 2019 sollen dann entsprechende Beschlüsse gefasst werden. Als Information gab der Ortsbürgermeister schließlich bekannt, dass die Fußgängerbrücke an der Oberdorfbrücke (L 87/Hauptstraße) ab dem 7. Januar durch den LBM erneuert wird. Die Bauzeit wird voraussichtlich vier Wochen dauern.
In dieser Zeit soll der Fußgängerverkehr durch die Grünanlage an der Vinxtbachhalle geleitet werden.
WK
