FDP Bad Breisig

Fraktion fordert Handeln statt weitere Gutachten

Fraktion fordert Handeln statt weitere Gutachten

FDP-Fraktion Bad Breisig diskutierte über die Zukunft der Römerthermen. Foto: D.Herminghaus

14.10.2019 - 13:24

Bad Breisig. in ihrer letzten Fraktionssitzung hat sich die FDP-Fraktion Bad Breisig nochmals intensiv mit der Zukunft der Römerthemen beschäftigt. „Bis vor eineinhalb Jahren hätten wir den Antrag der SPD-Fraktion zu 100 Prozent unterstützt,“ so der Fraktionssprecher der Liberalen Dirk Herminghaus.

Dann hat man allerdings in der vergangenen Legislaturperiode entschieden, sich fachliche Hilfe in Form der „Prova“ einzukaufen; einer auf die Sanierung und den Betrieb von Bädern spezialisierte Unternehmensberatung. Dieses Konzept liegt inzwischen vor und zeigt durchaus vernünftige Möglichkeiten auf. Durch ein verändertes Konzept, Umbauten und eine optische Sanierungen lassen sich mit Sicherheit wieder mehr Besucher in die Römerthermen holen.

Voraussetzung für die moderate Umgestaltung der Thermen, wie übrigens auch für eine Privatisierung, bleibt die technische Sanierung der Römerthemen.

Hierbei handelt es sich um die Modernisierung der technischen Anlage mit dem Hintergrund einer Effektivitätssteigerung und vor allem einer deutlich verbesserten Umweltbilanz bei deutlich geringeren Energiekosten. Die hierfür dringend benötigte Förderung wurde bereits im März 2017 im zuständigen Umweltministerium beantragt, aber bis heute nicht bewilligt. „Aus diesem Grunde habe ich vor einigen Wochen eine Mail an Minister Volker Wissing und den parlamentarischen Geschäftsführer der FDP-Fraktion Marco Weber geschrieben. Ich habe unsere Regierungsvertreter gebeten in den regelmäßig stattfindenden Koalitionssitzungen Frau Höfken, als zuständige Umweltministerin, auf die existenzielle Notwendigkeit dieser Fördermaßnahme für Bad Breisig hingewiesen,“ so Dirk Herminghaus.

„Wir erwarten als FDP-Fraktion, dass aus teuren Gutachten die richtigen Schlüsse gezogen werden und dann gehandelt wird und nicht immer neue Gutachten in Auftrag gegeben werden. Wir fordern das Umweltministerium auf, endlich den Bewilligungsbescheid für die energetische Sanierung zu erteilen, um u.a. die CO2-Belastungen deutlich senken zu können. Wir wünschen uns deutlich bessere Informationen für die Öffentlichkeit, sowohl was die Planungen und somit Zukunft der Römerthermen betrifft, als auch was die frühzeitige Bekanntgabe von Veränderungen in Bad, Sauna oder Fitnessstudio betrifft. Nach Kenntnis der FDP gehen die Besucherzahlen kontinuierlich zurück, deshalb erwarten wir eine Marketingoffensive vor allem in den sozialen Netzwerken, die diese Talfahrt stoppt. Über eines müssen wir uns allerdings in Bad Breisig im Klaren sein“, so der Fraktionsvorsitzende, „die Römerthermen werden uns auch nach allen Umbauten, Sanierungen und Werbemaßnahmen, und auch nach einer Privatisierung (!), immer noch ein sechsstelliges Loch in den Haushalt reißen. Deshalb ist es so wichtig, die Einnahmeseite der Stadt und der Verbandsgemeinde durch ein Gewerbegebiet nahe der A61 zu stärken. Dann können wir uns die Römerthermen und einiges andere auch leisten.“Pressemitteilung der

FDP-Fraktion Bad Breisig

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Walter Becker:
Kirmes mit einer Handvoll Gästen wird abgesagt! Bei Formel I der besonders "klimafreundlichen Sportart" werden 20000 Gäste zugelassen
Jean Seligmann:
Wir leben in einer Republik in der populistische Ideologen regieren, der gesunde Menschenverstand ist offensichtlich in Ruhestand gegangen, anders kann man den Unsinn, der hier seit Jahren, von Menschen die über sich selbst denken sie wären Unfehlbar, produziert wird, nicht mehr erklären. Und das mir keine Beschwerden kommen wenn nun die "Schottergärten" entfernt werden müssen, ihr habt diese Leute gewählt, ich sag nur: Geliefert wie bestellt!
juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
S. Schmidt:
Hauptverantwortlich für dieses Dilemma ist dass EEG und deren Urheber, welches die Verstromung von Biomasse belohnt, welche aktuell aber fast nur durch die Monokulturen der Raps- Maisanpflanzungen bestückt werden. Wobei Raps vor allem zur Herstellung von Biokraftstoffen herangezogen wird. Weiterhin tragen die Rotoren der Windkraftanlagen erheblich zur Dezimierung von Fluginsekten bei! Zu Verantworten haben das die gleichen Politiker, die jetzt den Schuldigen für diesen, von ihnen herbeigeführten Wahnsinn, suchen!
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