Kreisverband der FDP Westerwald
Fraktion wappnet sich für die Europawahlen
Westerwaldkreis. Bei voller Sonne und hohen Temperaturen begingen die Liberalen einen Parteitag, der die personellen Weichen für die Europawahl 2024 stellte. Jana Gräf, die Kreisvorsitzende aus Höhr-Grenzhausen, konnte dabei auch Sandra Weeser, MdB und Vorsitzende des Ausschusses für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen im Bundestag, sowie den Justizminister des Landes Rheinland-Pfalz, Herbert Mertin, begrüßen. Dies zeigt, dass die Wäller Liberalen auf Landes- und Bundesebene gut vernetzt sind und Wertschätzung erfahren. Neben den Delegierten für die Aufstellungsgremien der Landespartei verlieh der Kreisverband seinem Selbstbewusstsein Ausdruck, indem einer der ihren, Volker Lopp aus Montabaur, als Kandidat für die Bundesliste vorgeschlagen wurde. Der selbständige Berater im Bereich IT-Einkauf aus Montabaur ist schon lange in Sachen Europa engagiert. So versucht er das Thema bei der pan-europäischen liberalen Partei ALDE, im Landesfachausschuss der Liberalen und durch als Europabeauftragter im Bezirksvorstand der FDP voranzubringen. „Wir haben als Europäerinnen und Europäer die Möglichkeit in vielerlei Hinsicht beispielgebend für die internationale Staatengemeinschaft zu werden. Das schaffen wir aber nur, wenn nationale Egoismen ihren Einfluss verlieren. Hierzu bedarf es glühender Europäerinnen und Europäer, die die Botschaft überzeugend und ehrlich transportieren können, dass die EU kein überbordendes Bürokratiemonster ohne Schlagkraft jenseits der wirtschaftlichen Zusammenarbeit ist. Die Parlamentarierinnen und Parlamentarier in Brüssel bzw. Straßburg müssen Bürgernähe und Pragmatismus stärker in die EU-Gremien bringen. Dann kann die hervorragende, europäische Idee noch mehr Gutes bewirken und dafür sorgen, dass wir aus der europäischen Vielfalt Stärke erzielen. Dazu möchte ich gerne noch stärker meinen Beitrag leisten.“, so Lopp.
Weeser und Mertin nutzten die Gelegenheit den Mitgliedern aktuelle Themen aus Bund und Land näherzubringen. Gerade mit Hinblick auf die ebenfalls anstehenden Kommunalwahlen ist es beiden ein Anliegen, dass die Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer vor Ort auch Hintergründe kennen. Man gelangte schnell in einen lebhaften Austausch. Gräf schloss den Parteitag mit Worten, die den Ernst der Lage auch und gerade in den Kommunen verdeutlichen. „Wir müssen Antworten liefern, wie wir Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region halten und unterstützen können. Insolvenzen sind kein theoretisches Phänomen. Sie drohen auch hier bei uns vor Ort. Und natürlich machen sich auch die Einwohnerinnen und Einwohner im Westerwald Gedanken, wie sie ihr Leben bei steigenden Kosten finanzieren sollen. Da spielt auch die Grundsteuer und die Anhebung der Hebesätze eine Rolle. Wir werden nach der kurzen Sommerpause im Rahmen von verschiedenen Klausurtagungen Antworten für Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Bürgerinnen und Bürger entwickeln. Ich bin zuversichtlich, dass wir gute Lösungen finden werden.“
Anerkennung für die Angehörigen der Mitglieder
Nach dem Abschluss des Parteitags löste sich die Szenerie aber nicht auf. Im Rahmen des Kreisgrillfests kamen sogar noch mehr hinzu. Mitglieder der Westerwälder Liberalen waren aufgerufen ihre Angehörigen zu einem ungezwungenen Miteinander mitzunehmen. So hat Dennis Liebenthal, stellvertretender Kreisvorsitzender aus Girod, seine Frau und seine zwei kleinen Kinder mitgebracht. „Wir sind aus verschiedensten Gründen in der FDP und einige von uns sind dann auch noch bereit viel ehrenamtliche Zeit aufzubringen, damit die FDP und ihre Ziele auch Gehör finden. Denen gebührt dafür natürlich Dank. Allerdings ist man auch den Angehörigen, die diesen oftmals zeitintensiven Einsatz mittragen und unterstützen, zu großem Dank verpflichtet. Natürlich setze ich mich persönlich auch und gerade für meine Kinder und meine Frau politisch ein, da ich davon überzeugt bin, dass die FDP auf wichtige Zukunftsfragen, und davon gibt es derzeit genug, die richtigen Antworten hat. Aber im hier und jetzt verlieren meine Kinder „Papazeit“ und meine Frau „Partnerzeit“. So wie es meinen Angehörigen geht, so geht es vielen anderen hier auch. Insofern ist es gut und richtig, dass wir unsere Angehörigen dazu holen. Neben der verdienten Anerkennung können so auch Freundschaften jenseits der Parteipolitik entstehen.“
Für die Kleinsten wurden unter anderem Reitmöglichkeiten organisiert. Der Elbbachtalhof mit seinen Islandpferden ist ein typisches Beispiel für Wäller Mittelstand. Eine Idee und viel Einsatz haben den Hof zu einem prosperierenden Unternehmen gemacht. Die erwachsenen Besucher nutzten die Chance, um eine Betriebsbegehung durchzuführen. Bis in die frühen Abendstunden wurde gespielt, gelacht und sich ausgetauscht. Die Liberalen gehen damit optimistisch und gestärkt in die Sommerpause.
Pressemitteilung des
Kreisverbandes FDP WW
