Politik | 11.05.2020

Koblenz sperrt auf und vergrößert die Außengastronomie

Freie Wähler-Vorschlag findet wohl Zustimmung der Stadt

Christian Altmaier (li.) und Stephan Wefelscheid.Quelle: Freie Wähler Koblenz

Koblenz. So schnell wie unterdessen die Gastronomie wieder aufsperren kann, hätten Freie Wähler es nicht erwartet, begrüßen aber die Möglichkeit den Geschäftsbetrieb von Restaurants und Hotels wieder zu öffnen. Um die Umsatzeinbußen der Schließung wegen des Corona-Virus zu verringern, soll in der nun kommenden „Freiluft“-Saison die Außengastronomie vergrößert werden.

„Damit haben Gastronomen die Möglichkeit die Anzahl ihrer Tische beizubehalten, aber dennoch den Sicherheitsabständen und Hygienemaßnahmen gerecht zu werden“, erklärt der kultur- und tourismuspolitische Sprecher der Fraktion Freie Wähler, Christian Altmaier, den entsprechenden Antrag für den Stadtrat.

Da die Sitzung des letztens Stadtrates auf maximal vier Stunden begrenzt worden ist, konnte die Freie Wähler-Idee nicht aufgerufen werden. Diese Woche sollen aber die Gastronomiebetriebe in Koblenz ihre Pforten wieder öffnen dürfen, wenngleich unter besonderen Hygienevorschriften. „Indes wird aber in die Allgemeinverfügung der Stadt auch ein Passus kommen, der eine größere Außenbestuhlung dort wo es aus Platzgründen möglich ist, auch gestattet wird“, berichtet Altmaier, nachdem er aus dem Rathaus das positive Signal erhalten hat.

„Wir bedanken uns bei David Langner für diese unkomplizierte Handlung, damit wir als Stadtrat im Schulterschluss mit der Stadtverwaltung auch den gebeutelten Gastronomen und Hotelbetreibern entgegen kommen zeigen“, begrüßt FW-Fraktionschef Stephan Wefelscheid die Neuigkeiten und das Aufgreifen der Freie Wähler-Idee. In der kommenden Stadtratssitzung wollen Freie Wähler auch prüfen lassen, ob die Öffnung der Außengastronomie in den kommenden Monaten bis 24 Uhr geöffnet bleiben darf. „Wir wissen um die Zustimmung von Altstadt-Urgestein Manfred Gniffke zu dieser Idee und die Solidarität der Altstädter, so dass auch die Verwaltung hier wohlwollend prüfen könnte“, findet Wefelscheid.

„Es werden weiter große Herausforderungen vor uns allen liegen, so dass es auch heißt politische Grenzen zu überwinden und das Gemeinsame in den Vordergrund zu stellen“, erklären Wefelscheid und sein Stellvertreter Altmaier, „daher hoffen wir auch, dass der Stadtrat weitere gute Ideen für ein harmonisches Zusammenleben an Rhein und Mosel auf den Weg bringt und wir die Stadt zu alter Stärke zurückführen können. Gemeinsam mit den Unternehmen und Bürgerinnen und Bürgern von Koblenz.“ Pressemitteilung der

Freien Wähler Koblenz

Christian Altmaier (li.) und Stephan Wefelscheid. Quelle: Freie Wähler Koblenz

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