Politik | 15.07.2015

UWG Stadtverband Rheinbach unterstützt das Freifunkprojekt

Freies Internet für Rheinbachs Bürger

Rheinbach. Freifunk in Rheinbach, freies Internet für alle. Ein schöner Traum? Keinesfalls. Längst befassen sich Landtagsfraktionen, Stadträte und Verwaltungen mit dem Thema Freifunk. Freifunk ist die nichtkommerzielle Initiative, die sich dem Aufbau und Betrieb eines freien Internets widmet, das aus selbstverwalteten lokalen Computernetzwerken besteht. Ziele sind ein hoher Grad an Zensurresistenz, eine Förderung lokaler Kommunikation, ein möglichst dezentraler Aufbau, Anonymität und Überwachungsfreiheit. Das kann man in Rheinbachs Innenstadt, entlang der Hauptstraße, jetzt schon genießen. Auf dem Display des Handys erscheint nun auch die Verbindungsmöglichkeit mit dem Freifunknetz, kbu.freifunk.net ein Klick und man ist verbunden, kostenlos und ohne Überwachung. Doch bevor alle bürokratischen Hemmnisse und Hürden übersprungen sind, ein flächendeckendes freies Funknetz in Rheinbach zu installieren, vor allem auch in öffentlichen Liegenschaften, wird es wohl noch eine Weile dauern. Der UWG-Stadtverband Rheinbach setzt sich für die Forcierung des Ausbaus des Netzes in Rheinbach ein und will nicht warten, bis alle bürokratischen Hürden beseitigt und rechtliche Probleme geklärt sind. Denn, warum soll nicht das, was in anderen Ländern schon längst Praxis ist, ein kostenloser Internetzugang für alle, nicht auch in Rheinbach möglich sein? Deshalb unterstützt die UWG Rheinbach alle Bemühungen, den Freifunk in Rheinbach zu etablieren. Warum so lange warten, fragte sich auch Augenoptikermeister Michael Firmenich und „machte Nägel mit Köpfen“. Er hat in Kooperation mit Dieter Krakor, Initiator des Rheinbacher Stadtportals und Mitglied im Arbeitskreis Internet des Gewerbevereins das Projekt Freifunk in Rheinbach angestoßen. „Wenn ich in meinem Geschäft freies WLAN anbiete, ist das auch gut für mein Umfeld“, sagte Michael Firmenich. Etwa 20 interessierte Teilnehmer haben beide schon mobilisiert, die nun ein freies WLAN über einen separaten Router mit entsprechender Firmware zur Verfügung stellen. Interessante Details, Teilnehmer und technische Daten kann man im Internet problemlos nachlesen. 20 Euro für den Router und ca. 5 Euro an Stromkosten im Jahr sind der finanzielle Einsatz, wenn man sich an diesem Freifunknetz beteiligen und WLAN zur Verfügung stellen will. Diese tolle Sache will der UWG-Stadtverband voranbringen und forcieren. Der Stadtverband wird deshalb mit einer Spende in Höhe von 200 Euro für die nächsten 10 freiwilligen Teilnehmer am Freifunk die erforderlichen Routerkosten finanzieren und so ein Signal für den Ausbau eines flächendeckenden Freifunknetzes in Rheinbach setzen.

Pressemitteilung

UWG-Stadtverband Rheinbach

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