FDP informiert in der Innenstadt zum Tierschutz
Freigängerkatzen sollten kastriert und gekennzeichnet werden
Rheinbach. „Tierschutz geht alle an“, erläutert Heike Schneider die Aktion der Liberalen. „Die unkontrollierte Vermehrung von Freigängerkatzen und den aus ihnen hervorgehenden streunenden sowie herrenlosen Katzen führt zu einer stetig ansteigenden, sich selbst überlassenen Katzenpopulation in ‚Freiheit‘“. Aus einem geschlechtsreifen Katzenpaar könnten in fünf Jahren statistisch über 12.000 Katzen abstammen. Durch fehlende Pflege und Betreuung würden diese Tiere zum Teil ein elendes Dasein fristen und seien Träger von Krankheiten und Parasiten, die sie auch an Spielplätze der Kinder tragen würden. Außerdem würden sie eine zunehmende Bedrohung für den Singvogelbestand darstellen, betont Heike Schneider.
Heike Schneider kennt die herzerweichenden Schicksale der verwahrlosten Tiere aus eigener Erfahrung als Betreiberin des Gnadenhofes „Anna“ in Neukirchen. Aus Gründen des Tierschutzes, aber auch der öffentlichen Ordnung könnte die Kastration der Freigängerkatzen Abhilfe schaffen. Eine Kennzeichnung würde überdies helfen, das Fundtier dem verantwortlichen Besitzer zurückzugeben. „Vor einer möglichen Kastrations- und Kennzeichnungspflicht durch eine Satzung, wie sie in anderen Städten bereits erlassen wurde, wollen wir Liberalen durch Information überzeugen und an die Katzenhalter appellieren. Für uns geht Beratung vor Bevormundung. Wir haben uns mit der FDP dieses Themas bereits angenommen und auch 2012 einen Antrag zur Information der Katzenhalter in ’Kultur und Gewerbe‘ im Rat gestellt“, bekräftigt Tamara Vogt, FDP-Ratsmitglied, zum Abschluss die Initiative. Pressemitteilung
FDP Rheinbach
