Politik | 15.08.2022

Landtagsabgeordneter Benedikt Oster (SPD)

Niedrige Verkehrsunfallzahlen

Kreis Cochem-Zell. Die Verkehrsteilnehmer im Kreis-Cochem-Zell handeln im Straßenverkehr vorausschauend und bedacht und vermeiden eine riskante Fahrweise. Dies legt zumindest die Verkehrsunfallstatistik nahe, die vor kurzem vom rheinland-pfälzischen Innenministerium veröffentlicht wurde. Demnach ereigneten sich in den fünf Jahren von 2017 bis 2021 insgesamt 11.564 Unfälle im Kreis. Im Vergleich der Landkreise rangiert man damit im Land auf Platz 2, lediglich der Donnersbergkreis hat mit 11.381 Unfällen noch weniger zu verzeichnen. Dazu liegt der Landkreis Kusel mit 11.834 Unfällen etwa auf dem gleichen Niveau.

Den Landtagsabgeordneten Benedikt Oster stimmt diese Statistik positiv. „Auf der einen Seite ist natürlich jeder Unfall einer zu viel. Und ich sehe noch viel Potenzial, die Zahl der Verkehrsunfälle weiter zu senken. Auf der anderen Seite scheinen viel Bürgerinnen und Bürger im Kreis Cochem-Zell eine angemessene Fahrweise an den Tag zu legen. Die im Vergleich niedrige Zahl der Unfälle ist jedenfalls ein Indiz dafür. Viel wichtiger als eine solche Zahl ist aber, dass man durch einen adäquaten Fahrstil sich und andere schützt“, teilt Oster mit, der in der SPD-Landtagsfraktion Sprecher für Verkehr und Mobilität ist. Im Jahr 2021 war die Anzahl der Unfälle übrigens in keinem Landkreis so niedrig wie in Cochem-Zell (2.201). Oster weist darauf hin, dass das durchaus eine bemerkenswerte Entwicklung ist, zum einen im Hinblick auf die vielen Touristen im Kreis und zum anderen aufgrund der Tatsache, dass es an der Mosel sowie in Hunsrück und Eifel viele Jahre lang außerordentlich viele Motorradunfälle gab. An den Verkehrsunfallzahlen der vergangenen fünf Jahre lassen sich auch Folgen der Pandemie erkennen: Während die Zahl der Unfälle pro Jahr zwischen 2017 und 2019 landesweit konstant bei etwa 145.000 lag, sank sie 2020 abrupt auf rund 123.000. Weniger Verkehr bedeutete schließlich auch weniger Unfälle. Im Kreis wurden in den Jahren 2020 und 2021 jeweils rund 200 Unfälle weniger gezählt als in einem durchschnittlichen Jahr vor der Pandemie. Pressemitteilung des

Büro Benedikt Oster, MdL (SPD)

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