Politik | 30.11.2020

Engerser Sozialdemokraten erinnern an einen Gründervater der SPD

Friedrich Engels 200. Geburtstag

Friedrich Engels.Foto: privat

Engers. Am Samstag, 28. November ist der 200. Geburtstag des großen deutschen Philosophen, Unternehmers aus Wuppertal und Weggefährten von Karl Marx, der auch als einer der Ideengeber der Deutschen Sozialdemokratie gilt.

Friedrich Engels war noch viel mehr: Gesellschaftstheoretiker, Historiker, Journalist und kommunistischer Revolutionär.

Und rheinischer Junge. Darüber hinaus war er ein erfolgreicher Unternehmer in der Textilindustrie.

Er entwickelte gemeinsam mit Karl Marx die heute als Marxismus bezeichnete Gesellschafts- und Wirtschaftstheorie.

1842 lernte er in Köln Karl Marx kennen und beide gaben zusammen die „Rheinische Zeitung“ heraus. Engels hatte gerne, wie er selbst sagte, die „zweite Violine“ gespielt, weil er neidlos die erste, nämlich die von Marx, als „so eine famose erste Violine“ anerkannte.

Zu seinen berühmtesten Werken zählt: „Die Lage der arbeitenden Klasse in England (1845), „Manifest der Kommunistischen Partei“ (1847), sowie „Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates“ (1884). Vor allem mit dem Erfurter Programm (1891) schrieben Marx und Engels Geschichte in der SPD.

Aus dem Londoner Exil verfolgten sie kritisch die Entwicklung der Sozialdemokratie und standen den deutschen Genossen mit Rat und Tat zur Seite.

Für die Engerser Sozialdemokraten fasste Vorsitzender Ferhat Cato zusammen: „Die SPD ist nicht nur die älteste demokratische Partei Deutschlands, sondern auch die zweitälteste der Welt - und die Älteste aller sozialistischen Parteien weltweit.“

In der damaligen Zeit, dem Kaiserreich, war Deutschland eine Militärdiktatur und Arbeitnehmer waren fast Sklaven. Deren Befreiung verschrieb sich damals die neugegründete Arbeiterpartei SPD. Das theoretische Rüstzeug hierfür gaben ihn Denker wie Karl Marx und Friedrich Engels.

Abschließend betonten die Engerser Genossen: „Ohne die Alten gäbe es die SPD heute nicht und deshalb gilt es gerade auch jetzt an diese uralte Tradition des besseren Deutschlands sich dankbar zu erinnern.“

Pressemitteilung SPD Engers

Friedrich Engels.Foto: privat

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Kommentare
02.12.202013:18 Uhr
Helmut Gelhardt

Lothar Geburtsky, ehemaliger sehr engagierter - und von mir auch geschätzter Genosse in der SPD Engers - benutzt den kompetenten Artikel von Ferhat Cato über Friedrich Engels zur Abkühlung seines persönlichen Frustes mit dem Vorsitzenden der SPD Engers. Das ist im Zusammenhang mit der Pressemitteilung über Friedrich Engels höchst unsachlich und auch nicht fair. Dass gerade Lothar Geburtsky der SPD Engers und insbesondere deren Vorsitzenden voraussetzungslos und vollig undifferenziert vorwirft, die Papaya-Koalition zu 'beschimpfen', muss doch sehr verwundern, wenn man die aktive, hochengagierte Zeit von Lothar Geburtsky in der SPD Engers in Betracht zieht.Noch ein Wort zu: "Mit Linker Politik kannste keinen Blumentopf gewinnen." Menschen, die linke Politik betreiben, wollten noch nie einen Blumentopf gewinnen.
Solche Menschen wollen eine Welt gewinnen, die sozial gerecht, solidarisch, ausbeutungs- und unterdrückungsfrei, kooperativ, human ist und der Bewahrung der Schöpfung dient!
.

01.12.202013:13 Uhr
Helmut Gelhardt

Ferhat Cato hat Friedrich Engels gut und treffend gewürdigt.
Friedrich Engels hat eine solche Würdigung mehr als verdient.
Friedrich Engels war ein Universalgelehrter, der sich darüber hinaus - für seine Zeit - sehr profund mit der 'Ökologischen Frage' auseinandergesetzt hat. Nachlesen kann man das z.B. auf der Internertseite der KAB DV Trier: www.kab-trier.de
unter der Rubrik: FORDERN! / Kapitalismuskritik / April 2018:
' Zwei Jahrhunderte Marx und Engels - Waren Marx und Engels Vordenker der Ökologiebewegung? ' .

30.11.202020:17 Uhr
Lothar Geburzky

Der Genosse Engels, würde sich im Grab umdrehen, wenn dieser sehen würde, wie die aktuellen Parteifunktionäre die SPD heruntergewirtschaftet haben. Traditionen sind gut, was fehlt ist das heute. Wer bei 14-16 Prozent herumgeistert hat den Namen Volkspartei nicht verdient. Wenn die Alten Traditionswähler weg sind, wird nicht mehr viel übrig bleiben. Mit Linker Politik kannste keinen Blumentopf gewinnen. Die Mitte und damit die Arbeiter habt Ihr zusammen mit dem Mittelstand vergessen und diese Euch. Bleibt noch nach Posten zu hecheln und die Papaya zu beschimpfen mehr kommt nicht aus Engers von der SPD und dessen Trump.

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