Politik | 11.09.2018

SPD Ortsverein Altstadt Mitte hat für die Kommunalwahl nominiert

Fritz Naumann und Denny Blank auf den ersten beiden Plätzen

Fritz Naumann (re.) und Denny Blank. privat

Koblenz. Fritz Naumann wurde für die Kommunalwahl 2019 vorgeschlagen. Seit 1984 gehört er dem Stadtrat an. Der zweite Platz wurde einstimmig auf den stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden Denny Blank vergeben. Auf den weiteren Plätzen folgen Karin Warming, Hans-Jürgen Schlief, Rosemarie Heuser-Ried und Christa Jax. Nicht nur Wahlen standen an, sondern auch die Berichterstattung der Fraktionsvorsitzenden Marion Lipinski-Naumann sowie die Darstellung der Ortsvereinsarbeit von Denny Blank und Fritz Naumann. Die kommunalpolitische Arbeit in der Alt- und Innenstadt ist immer wieder von Konflikten zwischen Besuchern und Anwohnern geprägt. Man ist nicht dafür da, den Touristen alle Freiheiten einzuräumen. Von daher müssen auch Einschränkungen von Besuchern in Kauf genommen werden. Denny Blank: „Wir haben in das Sanierungsgebiet Millionen und aber Millionen investiert. Daher können wir nicht zusehen, wenn unsere Altstadt zum Vergnügungsgebiet verwahrlost“. Es müssen immer wieder kleine Schritte gemacht werden, um die Lebensqualität in der Alt- und Innenstadt nicht in Frage zu stellen. Der Lärm und die Verschmutzung dieses Stadtgebietes sind leider erheblich. Hierzu gehören auch Veranstaltungen im Kernbereich.

Liebenswürdige und tolerante Altstadt

Diesbezüglich müssen aber strengere Maßstäbe angelegt werden. Und die Verlegung von Spielstätten, etwa weg vom Jesuitenplatz, müssen stärker vorgenommen werden. Natürlich muss jedem Bewohner klar sein, wenn er in diesem Bereich leben will – verbunden mit großen Vorteilen –, auch die negativen Dinge teilweise in Kauf nehmen zu müssen. Das heißt natürlich nicht, dass man gegen die Auswüchse von Veranstalter und Gastronomen, denen der Stattteilbewohner vollkommen egal ist und sie nur ihre Gewinnmaximierung sehen, nichts unternehmen muss. Naumann und Blank: „Wir versuchen, uns Woche für Woche einzubringen, um einen Ausgleich zu finden, damit man für Bewohner und Besucher eine liebenswürdige und tolerante Altstadt wiederfindet. Koblenz ist zunehmend eine Schwarmstadt geworden. Über diese Tatsache freuen wir uns natürlich sehr. Jedoch muss der Bewohner stets im Vordergrund stehen.“

Pressemitteilung

SPD Altstadt-Mitte

Fritz Naumann (re.) und Denny Blank. Foto: privat

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Kommentare
12.09.201815:07 Uhr
juergen mueller

Was meinen Sie mit "WIR" haben Millionen investiert?Sie haben garnichts investiert.Die STADT hat Millionen an Steuergelder investiert,aber auch vorbei-investiert - nicht nur in der Altstadt.WIR versuchen - das Wort scheint Ihnen zu gefallen,ist aber wieder deplaziert.Liebenswürdig u.tolerant sind ebensolche "Gebrauchswörter",die man politisch gerne benutzt.Wir haben eine sehenswerte Altstadt,aber liebenswürdig u.tolerant?Das Bild der Altstadt hat sich verändert,nur die Sichtweise der Politik nicht.Beispiele,wie eine intakte Altstadt aussieht kann ich ihnen zuhauf nennen.Einerseits bezeichnet die Politik Koblenz gerne als "Schwarmstadt" (wieso eigentlich?),andererseits sprechen Sie von Auswüchsen u.Touristen nicht alle Freiheiten einzuräumen.Machen sie daraus doch mal ein Flugblatt für Touris.Sie führen sich hier als Retter der Altstadt auf,bringen allerdings so einiges durcheinander.Den Bewohner auf Seite 1 zu stellen ist Wahlkampftaktik.Eine BI Altstadt hat schon lange gefehlt.

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