Landrat Achim Hallerbach zum Volkstrauertag: „Der russische Angriffskrieg in der Ukraine betrifft uns auch - er ist ein Ringen um Demokratie“
Für Demokratie und Freiheit!
Kreis Neuwied. Seit über 100 Jahren gedenken die Menschen in Deutschland am Volkstrauertag der Toten von Krieg und Gewaltherrschaft. Auch Landrat Achim Hallerbach, Kreisbeigeordneter Michael Mahlert, Oberbürgermeister Jan Einig und weitere Bürgermeister aus dem Kreis Neuwied legten dazu an mehreren Stellen Kränze nieder. Landrat Achim Hallerbach nutzte die Gelegenheit außerdem, um bei Ansprachen in Linz und Rheinbrohl ein deutliches Statement abzugeben: für Demokratie, Freiheit und Frieden und gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine.
„Der Volkstrauertag gibt uns einen Handlungsauftrag: Wir müssen uns aktiv für eine friedliche und gewaltfreie Zukunft engagieren. Wir dürfen uns mit der russischen Aggression auf unsere freiheitlich-demokratischen Werte nicht abfinden“, sagte Hallerbach und machte deutlich, dass „der Krieg in der Ukraine auch uns betrifft“. Er sei nichts weniger als ein Ringen um Freiheit und Demokratie.
Mittlerweile seien teilweise andere Themen wie die Energiekrise, die Inflation und die Sorge, gut durch den Winter zu kommen, in den Vordergrund gerückt. „Selbstverständlich haben auch sie ihre Berechtigung“, stellte der Landrat fest. Sie dürften aber nicht dazu führen, dass dieser zerstörerische Krieg überlagert und zum Hintergrundrauschen wird. „Wir dürfen uns an diesen Krieg, der in Europa, nur zwei Flugstunden von uns entfernt und damit praktisch vor unserer Haustür stattfindet, nicht gewöhnen. Zahlen von Gefallenen, Kriegsverbrechen, unbeschreibliches Leid und die fürchterliche Angst in den Augen der Kinder dürfen nicht zu statistischen Größen werden. Wir müssen für Freiheit, Frieden und Menschenrechte einstehen“, unterstrich er und appellierte: „Lassen Sie uns alle gemeinsam auf den Weg machen. Lassen Sie uns nicht zulassen, dass der russische Völkerrechtsbruch die Oberhand gewinnt und lassen Sie uns bewusst für den Frieden einsetzen. Jeder an dem Platz, an dem es ihm oder ihr möglich ist.“
Pressemitteilung
Kreisverwaltung Neuwied
Linz.
Neuwied.
