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Pulse of Europe demonstrierte gemeinsam mit Fridays for Future vor dem Koblenzer Rathaus

Für Klimaschutz, Gerechtigkeit und Solidarität

Für Klimaschutz,
Gerechtigkeit und Solidarität

Die jungen Teilnehmer und Redner der gemeinsamen Demo von Fridays for Future und Pulse of Europe fanden deutliche Worte. Foto: privat

09.04.2019 - 16:00

Koblenz. Vor ca. hundert Teilnehmern und Teilnehmerinnen sprachen verschiedenste Jugendliche vor dem Koblenzer Rathaus . Es waren Vertreter von Schulen, von Erasmus-Studierenden, von Fridays for Future und von Volt, der einzigen paneuropäischen Partei junger Leute, die erstmals zur Wahl antritt und in allen europäischen Ländern Kandidaten aufgestellt hat, sowie eine Stimme von Schülern aus der Schweiz.

So unterschiedlich die klaren Worte waren, sie alle einte vor allem eine Sorge: Die Angst, dass bisher längst nicht genügend getan wird, um unser Klima und damit ihre Zukunft zu retten.

Frederik Anschurz vom Max von Laue Gymnasium sagte: „Mir geht es darum, den Klimawandel als die Gefahr zu bekämpfen, die er darstellt, als die von Menschen verursachte Krankheit, die jedes Leben auf diesem Planeten auslöschen wird, wenn wir nichts tun.“


Europa als Lebensgefühl


Die 20-jährige Alina Walser, ehemalige Fußball-Nationalspielerin, Schauspielerin in „Fuck you Goethe“ und Shootingstar der württembergischen Grünen machte zunächst klar, wie wichtig die EU für den Alltag aller ist und resümierte: „Die Europäische Union ist ein Lebensgefühl. Eine Einstellung. Eine Idee. Von Menschen, die zusammenhalten. Die über Ländergrenzen hinweg denken. Ich habe Hoffnung für Europa. Wir haben Hoffnung für Europa ... Wir, die verstanden haben, dass die Europäische Union neben dem Brexit derzeit vor allem eine Herausforderung hat: den Klimaschutz.“ Dann schrieb sie der EU eine Vorreiterrolle dabei zu, vor allem jetzt, wo „die junge Generation aufsteht und ihr Wort erhebt ... und sagt: Uns reicht es! Wir werden kämpfen. Für unsere Erde! Denn bei uns gilt nicht ‚könnte‘, nicht ‚würde‘ nicht ‚hätte‘ - nein es gilt ‚machen‘!“ Abschließend weitet sie den Blick noch einmal: „Europa bedeutet für uns Frieden. Europa bedeutet Humanität. Europa bedeutet Gerechtigkeit. Europa bedeutet Klimaschutz.“


Gemeinsam für Europa und den Klimaschutz


Clemens Jansen vom Görres Gymnasium und Fridays for Future betonte zusätzlich, wie wichtig internationale Solidarität ist und wie sehr die deutsche Regierung bei Zielen wie Umweltschutz und Klima-Neutralität in der EU auf der Bremse steht.

Walter Dick, ein Erasmus-Student erläuterte, wie sehr gerade das tägliche Leben und Studieren in einem europäischen Land im Unterschied zu einem Urlaub dazu beiträgt, dass der europäische Gedanke bei allen ankommt und hilft, dass die Menschen zusammenwachsen.

Simon Gräwen vom Johannes Gymnasium Lahnstein sprach für Volt. Die junge Partei setzt sich z. B. dafür ein, die Subventionen für fossile Brennstoffe endlich zu streichen. Sie fordert soziale Mindeststandards in ganz Europa und hat das Ziel, aus der EU einen föderalen Staat zu bilden.


Flammende Worte aus der Schweiz


Abschließend zitierte Gerdi Horn, eine Pulse of Europe-Engagierte, aus einer Rede, die am 6. April anlässlich von Klima-Demonstrationen in mehr als 20 Schweizer Städten vorgetragen wurde. „Denn die Klimakrise macht an keinen Grenzen halt. Sie betrifft uns alle“, so Gerdi Horn, „In der Schweiz richteten sich die Jugendlichen an ihre Eltern, denen sie für alles danken, weil sie ihnen immer alles gegeben haben, was sie können, weil sie ihnen eine Zukunft schenken wollen. Aber dann sagen sie: ‚Meine Generation hat keine Zukunft. Forscherinnen sind sich einig: Das Klima kippt. Wir haben elf Jahre, um zu verhindern, dass sich unsere Erde so erwärmt, dass niemand weiß, wer von uns überleben wird. Wieso macht Ihr nichts? Wir lassen uns nicht mehr aufhalten! Nicht von Menschen, die meinen, wir sollten besser etwas lernen. Was sollten wir lernen? Das Wissen, das alle ignorieren? Ich mache, was Ihr mir beigebracht habt: Für eine bessere Welt einstehen ... Liebe Eltern: Es ist unsere letzte Chance: Bitte kämpft mit uns auf der Straße! Für eine Zukunft voller Hoffnung!‘“

Auch die ältere Generation applaudierte heftig und zustimmend.

Pressemitteilung von Pulse of

Europe Koblenz

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Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
Paul:
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