Politik | 10.03.2017

Die Stadt Neuwied veranstaltet Mottowoche

Für Solidarität und Gerechtigkeit

Wochen gegen Rassismus: Friedensgebet in der Moschee

Neuwied. Ein Zeichen gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit und für Solidarität und Gerechtigkeit. Das ist das erklärte Ziel der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“, an denen sich auch die Stadt Neuwied mit mehreren Veranstaltungen beteiligt. Ein Höhepunkt dabei dürfte am Freitag, 24. März, von 12.30 bis 14.30 Uhr das Friedensgebet in der Omar Al-Farouk Moschee in der Mattias-Erzberger-Straße 5-7 sein. Mohamed Akchich, Vorsitzender des Islamischen Vereins, und Neuwieds Oberbürgermeister Nikolaus Roth laden die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam ein, „eine klare Position gegen Rassismus und für mehr Toleranz“ zu beziehen. „Denn die Willkommenskultur, die in Neuwied auf beeindruckende Weise traditionell gelebt wird, darf nicht von populistischer und rassistischer Hetze gegen Menschen überschattet werde“, betonen beide. Die Veranstaltung beginnt mit einer Einführung in das Thema unter anderem durch OB Roth, es folgt das Gebet, das anschließend ins Deutsche übersetzt wird. Danach besteht Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion. Eine Anmeldung ist erwünscht bei Dilorom Jacka (Integrationsbeauftragte), (0 26 31) 80 22 84, oder per E-Mail: djacka@neuwied.de. Weitere Neuwieder Termine der Veranstaltungsreihe, die auf eine bundesweite Initiative der „Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus“ zurückgeht: Donnerstag, 16. März, 19 bis 20.30 Uhr, Lesung mit anschließendem Gespräch

Delio Morandi liest in der VHS, Raum 409, aus seinem autobiografischen Werk „Antonio. Im Land der Verheißung“. Der Autor hat in seiner langjährigen Tätigkeit für den Caritasverband „Gastarbeiter“ und Asylbewerber unterstützt. Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.

Mittwoch, 22. März, 20 bis 22.05 Uhr, Filmvorstellung „Monsieur Chocolat“ Der Minski-Film in der Schauburg, Heddesdorfer Straße 84, erzählt die Geschichte von Raphael Padilla, der als erster schwarzer Künstler auf französischen Bühnen unter dem Namen „Chocolat“ Ruhm und Ehre erlangte - und wieder verlor. Eintritt: 6 Euro Erwachsene, 3 Euro für Schüler und Inhaber von Juleica-Card.

Donnerstag, 23. März, 10 bis 15 Uhr, Aktionstag: Gemeinsam für buntes Neuwied

In einer gemeinsamen Aktion wollen verschiedene Initiatoren auf dem Luisenplatz über Rassismus und dessen Folgen für ein friedliches Miteinander informieren. Aktionen speziell für Kinder sind ebenfalls vorgesehen.

Samstag, 25. März, 10 bis 18 Uhr, Argumente gegen Stammtischparolen

Das Argumentationstraining im Mehrgenerationenhaus, Wilhelm-Leuschner-Straße 5, will dafür sensibilisieren, genauer hinzuhören, Dinge zu hinterfragen, und sich zu Wort zu melden, wenn pauschal abwertende Sätze fallen. Anmeldung: Beatrix Röder-Simon, (0 26 31) 34 45 96, unter der E-Mail: roeder-simon@fbs-neuwied.de. Weitere Infos zu den einzelnen Terminen und den jeweiligen Veranstaltern gibt`s unter www.neuwied.de/gegen-rassismus.html.

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