Politik | 12.06.2017

Bundestagskandidat Josef Oster zu Gast in Mülheim-Kärlich

Für die Interessen der heimischen Obstanbauer einsetzen

Information im Obstlehrpfad und Diskussion mit den Vertretern der Obstanbauer

Bundestagskandidat Josef Oster (2. v.re.) informierte sich in Mülheim-Kärlicher Obstlehrpfad. (v.li.) Horst Hohn, Wilhelm Oster, Rudolf Flöck, Thomas Kreuter, Josef Oster und Bernd Bruckner.Privat

Mülheim-Kärlich. Seit dem Jahr 2000 besitzt die Stadt Mülheim-Kärlich einen Obstlehrpfad, in welchem interessierten Besuchergruppen traditionelle und moderne Anbaumethoden verdeutlicht werden. Auch wenn die Zahl der Obstanbauer im Haupt- und Nebenerwerb in den letzten Jahren rückläufig ist, so kommt den Anbau von Kirschen, Äpfel und anderen Sorten immer noch eine große Bedeutung zu. Dies auch vor dem Hintergrund, dass eine schöne Kulturlandschaft erhalten bleiben soll. Im Frühling ist die Umgebung von Mülheim-Kärlich ein regelrechtes Blütenmeer. Um so wichtiger ist es, die verbliebenen Betriebe zu unterstützen und zu fördern. Bundestagskandidat Josef Oster besuchte daher gerne den Obstlehrpfad, um dort gemeinsam mit den Repräsentanten des heimischen Obstanbaus über deren Anliegen zu sprechen.

Obstbaufläche von 800 Hektar

Der Mülheim-Kärlicher Thomas Kreuter ist Vorsitzender des Obstbaurings Koblenz. Die Organisation vertritt 260 Mitglieder im Bereich des unteren Moseltals sowie des Mittelrheins zwischen Osterspay und Andernach. Die Obstbaufläche des Gebietes beträgt rund 800 Hektar. Gemeinsam mit Rudolf Flöck und Wilhelm Oster als Vertreter der Obstanbauer in den Stadtteilen Mülheim und Kärlich informierte der Obstbauring-Vorsitzende den Bundestagskandidaten über Anbaumethoden und Absatzmöglichkeiten. Sorgen bereiteten den Obstanbauern nicht nur die Wetterkapriolen im Frühjahr mit ungewöhnlich spätem Frost, sondern auch die Konkurrenz aus dem Ausland. Wie die Experten berichten, sind andernorts Pflanzenschutzmittel zugelassen, die es in Deutschland bereits seit Jahren nicht mehr gibt. Glücklicherweise ist zwischenzeitlich bei den örtlichen Lebensmittelgeschäften ein Trend zu mehr regionalen Produkten zu verzeichnen. Nicht nur hinsichtlich der Qualität und Frische, sondern auch vor dem Hintergrund kurzer Transportwege (und damit des Umweltschutzes) eine erfreuliche Entwicklung. Aus sicht der Obstanbauer gibt es jedoch noch viel Potenzial nach oben beim Angebot regionaler Produkte im Einzelhandel.

Zunehmende Bürokratie

„Wir kennen keinen Acht-Stunden-Tag. Als Familienbetriebe müssen wir leider mit zunehmender Bürokratie leben, die ebenfalls sehr zeitintensiv ist“, so Thomas Kreuter. Bundestagskandidat Josef Oster war von den Ausführungen der Obstanbauer beeindruckt: „Ich habe hier viele wichtiger Einblicke gewinnen können, die gerne auch bei meiner zukünftigen Arbeit berücksichtigen werde. Die Obstanbauer leisten eine wichtige Arbeit, man merkt förmlich, dass sie ihre Arbeit gerne und mit viel Engagement wahrnehmen. Regionale Produkte sollten allein schon aufgrund der Wertschöpfung, die in der Region bleibt, unterstützt werden“, so Josef Oster.

Bundestagskandidat Josef Oster (2. v.re.) informierte sich in Mülheim-Kärlicher Obstlehrpfad. (v.li.) Horst Hohn, Wilhelm Oster, Rudolf Flöck, Thomas Kreuter, Josef Oster und Bernd Bruckner.Foto: Privat

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