CDU-Fraktion im Rat der Stadt Rheinbach stellt Antrag
Gegen Ausweichverkehre von der BAB A 61
Wirksamerer Schutz vor Lkw-Durchfahrten in Wormersdorf und Altendorf-Ersdorf
Rheinbach. Die Ortsdurchfahrten von Wormersdorf und Altendorf-Ersdorf sollen besser vor den Ausweichverkehren von der BAB A61 geschützt werden. Denn der zunehmende Verkehr auf der BAB A61 in Verbindung mit vermehrten auch längeren Staus insbesondere im Bereich des Meckenheimer Kreuzes führt dazu, dass Pkw wie Lkw in gleicher Weise Ausweichrouten suchen. Dabei nutzen in Richtung Süden trotz Durchfahrverbot auch Lkw über 7,5 t den Weg über Wormersdorf und Altendorf-Ersdorf, um den Stau, auf möglichst kurzem Weg zu umfahren.
Durchfahrverbot effektiver und effizienter überwachen
Die Rheinbacher CDU-Fraktion hat jetzt einen Antrag für die nächste Ratssitzung vorgelegt, mit dem die Verwaltungen der Städte Rheinbach und Meckenheim aufgefordert werden, mit der Polizei zu klären, in welcher Art und Weise eine Überwachung des Durchfahrverbotes effektiver und effizienter gestaltet werden kann. Denn ohne Kontrolle, das zeigt die derzeitige Situation, wird das Durchfahrverbot für Lkw größer 7,5 t ständig missachtet. Deshalb ist diese Frage vorrangig. Zudem soll die Verwaltung in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW prüfen, ob das vorhandene Durchfahrverbot nicht durch eine wesentlich größere und deutlichere Beschilderung markanter hervorgehoben werden kann. Auch soll geprüft werden, ob ein Durchfahrverbot für Lkw größer 7,5 t in Richtung Süd-Nord für die L471 ab Höhe der Landesgrenze sinnvoll ist, da davon ausgegangen werden kann, dass mit Weiterentwicklung der Gewerbegebiete die L471 auch zwischen dem Autobahnkreuz Meckenheim und der Anschlussstelle Rheinbach als Stauumfahrung genutzt werden wird. „Es muss sich hier etwas tun, denn der Verkehr, der bei den inzwischen regelmäßigen Staus auf der A 61 den kurzen Weg über Wormersdorf und Ersdorf-Altendorf nimmt, wird immer schlimmer. Mein Oberdreeser Kollege Kurt Brozio kann da auch ein Lied von singen!“ so der Wormersdorfer Ortsvorsteher Klaus Beer. „Gerade die schweren Lkw verursachen eine extreme Lärm- und Abgasbelastung. Und sie sind in unseren sehr engen Ortsdurchfahrten eine erhebliche Gefährdung. Es darf nicht sein, dass erst ein schwerer Unfall geschehen muss, damit gehandelt wird!“
Pressemitteilung
CDU-Fraktion
im Rat der Stadt Rheinbach
