UWG Rheinbach fordert seit Langem verkehrsberuhigte Hauptstraße
Gegen den Verkehrskollaps!
Rheinbach. Bereits kurz nach der Kommunalwahl im Juni 2014 stellte die Rheinbacher UWG für die 1. Sitzung des Rates der Stadt Rheinbach einen Antrag zur Verkehrsberuhigung der Rheinbacher Hauptstraße, um das Kernproblem der Rheinbacher Innenstadt zu lösen.
Durchgangsverkehrs ableiten
Mit ihrem Antrag zielt die UWG auf eine Erhöhung der Attraktivität der Innenstadt als Lebensbereich ab. So kann durch eine Ableitung des Durchgangsverkehrs über die Grabenstraße / Löherstraße die Hauptstraße zum Einkaufen und flanieren besser genutzt werden. Auch die dort ansässige Außengastronomie wird eine Aufwertung erfahren. Außer dem Busverkehr soll der Durchgangsverkehr durch eine beidseitige Öffnung der Grabenstraße / Löherstraße über diese Straßen bzw. über die Schweigelstraße/Kriegerstraße/Gymnasiumstraße abgeleitet werden. In Folge kann dann die Ausweisung der Hauptstraße als verkehrsberuhigter Bereich, zwischen der Kreuzung Grabenstraße/Martinstraße und der Kreuzung Löherstraße / Bungert geschehen. Der Verkehr in der Innenstadt wird dadurch deutlich besser fließen. Anstelle einer vollständigen Sperrung als Fußgängerzone bietet diese Lösung weiterhin einfache Zufahrt zu allen Geschäften.
Keine Engstellen an Kreuzungen
Die Idee der UWG, den Verkehr zu teilen und Busse weiterhin über die Hauptstraße zu führen, macht nach Meinung der UWG das schon länger diskutierte Konzept umsetzbar. Engstellen an Kreuzungen entstehen mit dieser Lösung nicht. Die UWG hat nun die Verwaltung gebeten, in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung: Planung, Umwelt und Verkehr am 10. März über den Stand der Recherchen zu berichten. Aus Sicht der UWG sollte diese Lösungsmöglichkeit bald getestet werden.
Pressemitteilung der
UWG Rheinbach
