Veranstaltung im Rahmen der Ahrweiler Freiheitswochen
„Geheimakte Deutsche Einheit“
Filmabend mit Uli Weidenbach in der Dokumentationsstätte Regierungsbunker
Ahrweiler. Der Filmemacher Uli Weidenbach aus Ahrweiler ist Journalist, Dokumentarfilmer, Autor und Referent. Schaut man sich die Biografie von Weidenbach an, fallen drei Themenschwerpunkte sofort auf: Fußball, Reisen und Filme.
Der studierte Diplom-Kaufmann ist in seinem Leben viel gereist: Aufenthalte in Japan, Reisen durch Südamerika, Australien und Neuseeland, dazu ein zweisemestriger Studienaufenthalt an der Clark Universität in den USA, um nur einige Stationen zu nennen, hat er absolviert. Seit 2003 widmet sich der 49-jährige Weidenbach Dokumentationen und Reportagen für ARD und ZDF. Mehr als 30 Filme hat er als Autor und Co-Autor auf die Fernsehleinwand gebracht. Seine Dokumentation „Geheimakte Deutschland“ wurde im Herbst 2015 erstmals ausgestrahlt. Der Film beleuchtet auf eindringliche Weise, 25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung, auf der Basis von neu veröffentlichen Geheimdokumenten die Hintergründe. Am 3. Oktober 1990, nur 329 Tage nach dem Fall der Mauer am 9. November 1989, gelang das, was für niemand für möglich gehalten hatte, die deutsche Wiedervereinigung wurde vollzogen, obwohl Helmut Kohl mit seinem Zehnpunkteplan sowohl in Ost als auch in West auf heftige Kritik stieß. Zum wichtigsten Stolperstein wurde die Bündniszugehörigkeit eines wiedervereinigten Deutschlands. Was genau wurde Russland vor der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 über die Zukunft der Nato versprochen?
Zeitzeugen und bedeutende Historiker aus Deutschland, Russland und den USA geben einen Blick hinter die Kulissen und zeigen auf, wie die Deutsche Einheit gelingen konnte.
Die Dokumentationsstätte Regierungsbunker zeigt zusammen mit Uli Weidenbach die 45-minütige Dokumentation „Geheimakte Deutsche Einheit“. Im Anschluss an den Film berichtet Uli Weidenbach über das „Making of“ des Films, über die spannende Reise von der ersten Idee bis zur Fertigstellung und beantwortet Zuschauerfragen.
Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Voranmeldung ist Voraussetzung für die Teilnahme.
Vorab besteht die Möglichkeit, die Dokumentationsstätte Regierungsbunker im Rahmen einer Führung zu besichtigen.
Termin: Samstag, 11. März, um 19 Uhr, Filmvorführung mit anschließendem Vortrag und Diskussion. Beginn der 90-minütigen Führung mit einem Zeitzeugen um 17 Uhr
Anmeldung und weitere Informationen unter www.dokumentationsstaette-regierungsbunker.eu.
