CDU Bendorf forder Gewerbeflächen
Gelände des ehemaligen Wasserwerks ist ideal
Bendorf. Für die CDU-Bendorf ist die Schaffung weiterer Gewerbeflächen eines der zentralen Themen zur Stadtentwicklung.
„Bendorf muss in der Lage sein, für die wichtigsten Themen wie wohnen, arbeiten und die Gestaltung der Freizeit attraktive Angebote vorzuhalten, um im Wettbewerb mit den Umlandgemeinden zu bestehen, daran wollen wir arbeiten“ haben die CDU-Mitglieder bei einer Stadtbegehung formuliert. „Am Beispiel des ehemaligen Concordiageländes kann man es gut sehen, wir müssen mit eigenen Flächen angebotsfähig sein um die Nachfrage von interessierten Betrieben in Bendorf bedienen zu können. Alle städtischen Flächen sind vermarktet, während die großen Konzerne eher träge agieren und sich mit der Veräußerung ihrer Flächen schwer tun,“ brachte es Christoph Helling auf den Punkt.
Mit dem Verkauf der letzten städtischen Gewerbeflächen im Gebiet Langfuhr steht die Stadt Bendorf nun wieder vor der Herausforderung, keine eigenen Gewerbeflächen für interessierte an- und umsiedlungswillige Betriebe anbieten zu können. Die CDU hält daher die Schaffung neuer Gewerbeflächen für dringend geboten.
Ein ideales Gelände hat die CDU auch schon gefunden.
Nach der mittlerweile erfolgten Aufgabe der Tiefbrunnen und der qualitativ und quantitativ sehr guten Versorgung mit Trinkwasser aus Neuwied können die bisher als Trinkwasserschutzzone ausgewiesenen Flächen in Hafennähe zu Gewerbeflächen umgestaltet und einer wirtschaftlichen Nutzung zugeführt werden.
„Auf Grund der Lage der früheren Wassergewinnungsanlage zwischen dem Industriehafen und der Bundesstraße 42, sowie der unmittelbaren Nähe zum Tanklager ist diese Fläche für eine gewerbliche Nutzung ideal“ fasste der Fraktionsvorsitzende Christoph Helling das Ergebnis einer ausführlichen Diskussion der CDU-Mitglieder und dem Beigeordneten Bernhard Wiemer zusammen. „Hier haben wir die einmalige Chance, ohne schädlichen Eingriff in die Natur vorzunehmen, bestehendes hafennahes Gelände zu Gewerbegebiet umzugestalten“.
Die CDU hat zwischenzeitlich Bürgermeister Michael Kessler aufgefordert, sobald die Trinkwasserschutzzone aufgehoben wurde, alle notwendigen Schritte bezüglich der Änderung des Flächennutzungsplanes und zur Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Gebiet „Ehemalige Trinkwasserschutzzone“ im Bereich des Hafengeländes, insbesondere für das Gelände des ehemaligen Wasserwerkes, einzuleiten.
Pressemitteilung
CDU Bendorf
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